- Flug nach Funchal
- 10x Übernachtung in 4* Hotels
- Täglich Frühstück
- Mietwagen inkl. Vollkasko-Versicherung & unbegrenzt Kilometer
- Blumeninsel Madeira individuell erkunden
- Zusätzlich individuell wählbar
Erkunden Sie die Blumeninsel im Atlantik individuell und flexibel. Madeira bietet eine zauberhaft vielseitige Landschaft mit grünen Wäldern und hohen Bergen, verträumte bergdörfer und Fischerorte und ein ganzjährig angenehmes Klima. Durch die kurzen Wege können Sie die Insel bequem erkunden und den Aufenthalt nach Ihren Vorstellungen gestalten.
Flug von Deutschland nach Funchal (Economy Class, Umsteigeverbindung mit max. 1 Stopp möglich).
Entfernungen: Flughafen Funchal-Arco de Sao Jorge ca. 40 km, 45 Minuten
Ankunft am Flughafen und Übernahme Ihres Mietwagens. Anschließend Fahrt in Richtung Norden nach Arco de Sao Jorge, ein Küstenort von Madeira. Besonders bekannt ist dieser für seinen Rosengarten, aber er gilt als auch ein perfekter Ausgangspunkt, um den nördlichen Teil der Insel zu entdecken.
Je nach Ankunftszeit können Sie den Nachmittag nutzen, um den bekannten Rosengarten von Arco de Sao Jorge zu erkunden. Der „Roseiral“ gilt als die größte Ansammlung an Rosenstöcken in ganz Portugal und ist besonders, da diese Blumenart nicht häufig auf Madeira zu sehen ist.
Inklusive Frühstück
Sie übernachten im 4* Hotel Pestana Quinta do Arco oder gleichwertig in Arco de Sao Jorge https://www.pestana.com/de/hotel/quinta-arco.
Entfernungen: Arco de Sao Jorge-Santana ca. 20 km, 30 Minuten
Madeira ist eine tolle Insel, denn Sie bietet eine wahnsinnige landschaftliche Vielfalt und Fülle an attraktiven Aktivitäten auf kleinstem Raum. Von Arco de Sao Jorge lohnt es sich den Norden der Insel zu erkunden. Hier haben Sie die Qual der Wahl: erkunden Sie den Nordwesten oder Nordosten? Wenn Sie sich zeitig aufmachen, müssen Sie noch nicht einmal wählen, sondern können auch die komplette Nordküste abfahren.
Wenn Sie in östlicher Richtung von Arco de Sao Jorge fahren, erreichen Sie nach knapp 30 Minuten das schöne Santana. Dieser Ort ist für seine traditionell mit Stroh bedeckten Bauernhäuser bekannt, die es hier in einer Vielzahl zu bewundern gibt. Besonders viele Bauern und Landwirte leben in dieser Region der Insel, da sie zu den fruchtbarsten gehört.
Entfernungen: Santana-Porta da Cruz ca. 12 km, 15 Minuten
Über Faial erreichen Sie nun Porta da Cruz, bekannt durch den Penha d’Aguia, auch Adlerfelsen genannt. Dieser markante Berg befindet sich auf einer Höhe von rund 600 m und beschert atemberaubende Ausblicke auf das Umland.
Außerdem bekannt und beliebt ist der Lagoa Strand, der aus schwarzem Sand besteht.
Inklusive Frühstück
Sie übernachten im bereits bezogenen Hotel wie am Vortag.
Entfernungen: Arco de Sao Jorge-Sao Vicente ca. 15 km, 30 Minuten
Heute erkunden Sie den Nordwesten der Insel. Ihr erster Halt ist Sao Vicente, wo Sie die Kirche und Grotten besuchen sollten. Die barocke Igreja de Sao Vicente stammt aus dem 17. Jahrhundert und ist dem heiligen Vinzenz gewidmet, der Schutzpatron der Portugiesen. Die Grotten und das Vulkanzentrum von Sao Vicente sind einmalig, denn Sie hier können Sie ca. 400.000 Jahre alte unterirdische Lavatunnel erkunden. Erfahren Sie mehr über den Ursprung und die Entstehung der Insel Madeira.
Entfernungen: Sao Vicente-Porto Moniz ca. 15 km, 20 Minuten
Weiter geht es nach Porto Moniz. Dieser Ort befindet sich in dramatischer Lage ganz im Nordwesten von Madeira und ist besonders beliebt für die hiesigen mit Meerwasser gefüllten Lavapools, die zum Baden einladen.
Wer den Aufenthalt in Porto Moniz aktiver gestalten möchte, sollte eine Wanderung unternehmen. Die Insel Madeira ist bekannt für seine zahlreichen Wanderwege, die oftmals entlang der sogenannten Levadas führen – künstlich angelegte Wasserläufe, die Wasser aus dem regenreicheren Norden in den niederschlagsarmen Süden leiten. Die Levada da Ribeira de Janela gilt als einer der schönsten Wanderrouten auf der gesamten Insel. Entlang 13 km von Lamaceiros in Porto Moniz führt Sie dieser Weg durch diverse Tunnel, fantastische Natur und vorbei an einzigartigen Ausblicken in das Tag von Ribeira de Janela.
Entfernungen: Sao Vicente-Jardim da Serra ca. 30 km, 45 Minuten
Sie erreichen nun die kleine Ortschaft im Süden der Insel, eine Region, die auch schon Winston Churchill besuchte und lieben. Ihre Unterkunft ist etwas ganz Besonderes, denn die Quinta verfügt über zahlreiche Gärten mit exotischen Pflanzen, Früchten und Gemüse. Besonders schön ist es hier, wenn die zahlreichen Kirschbäume ihre Blüten präsentieren. Wussten Sie außerdem, dass dies der einzige Ort auf Madeira ist, wo Kirschen wachsen?
Inklusive Frühstück
Sie übernachten im 4* Hotel Pestana Quinta do Arco https://www.pestana.com/de/hotel/quinta-arco.
Entfernungen: Arco de Sao Jorge-Camara de Lobos ca. 45 km, 50 Minuten
Den Weg nach Funchal nutzen Sie, um die Highlights in der Region Camara de Lobos zu erkunden. Camara de Lobos selbst ist eines der ältesten Fischerdörfer von Madeira und bedeutet übersetzt „Höhle der Mönchsrobben“, die einst in großer Zahl hier lebten. Camara de Lobos ist außerdem ein Mekka für Feinschmecker: die Espada, die Fischspezialität von Madeira sowie die Ponchas, ein Getränk aus Zitronensaft, Honig und Zuckerrohrschnaps haben ihren Ursprung genau hier.
In Camara de Lobos befindet sich außerdem die höchste Steilklippe von Madeira, Cabo Girao. Auf über 500 m Höhe befindet sich eine Glasbodenplattform, die schon fast schwindelerregende Ausblicke verspricht.
Entfernungen: Camara de Lobos-Curral das Freiras ca. 25 km, 30 Minuten
Sie könnten weiter Richtung Osten nach Funchal fahren, doch dann verpassen Sie das sogenannten Nonnental Curral das Freiras. Der Name stammt aus dem 15. Jahrhundert als diese Region Eigentum des Klosters Santa Clara war. Das Tal wird von riesigen Berghängen umschlossen und bietet ursprüngliche Natur in fast isolierter Lage. Die Bewohner hier bauen in dieser Landschaft noch fast alles selbst an, das Hauptprodukt sind aber Kastanien, die in jeder Form verarbeitet und auch verkauft werden. Eine lokale Spezialität ist der Kastaninenlikör Ginja, den Sie hier bestimmt verkosten können.
Entfernungen: Curral das Freiras-Funchal ca. 15 km, 20 Minuten
Sie erreichen nun die Hauptstadt der Insel Madeira, Funchal. Diese beeindruckt durch eine wunderschöne Altstadt, zahlreiche Restaurants und herrliche Grünflächen.
Inklusive Frühstück
Übernachtung im 4* Hotel Vila Baleira oder gleichwertig in Funchal https://www.vilabaleira.com/de/hoteis-resorts/vila-baleira-funchal/
Nutzen Sie den heutigen Tag, um die Höhepunkte von Funchal zu besuchen. Hierzu gehören u.a. der Mercado dos Lavradores in einer wunderschönen Markthalle, die gemütliche Altstadt Zona Velha oder die Kathedrale von Funchal. Besonders beliebt sind außerdem der Botanische Garten Jardim Botanico mit über 2.000 exotischen Pflanzen. Die Insel Madeira ist außerdem bekannt für seine Likörweine, die dem Portwein ähneln. Auf der ganzen Insel gibt es zahlreiche Weingüter, das wohl bekannteste befindet sich aber in Funchal. Statten Sie dem Weingut Blandy‘s einen Besuch ab und nehmen Sie an einer Verkostung teil.
Auf knapp 700 m Höhe, über Funchal, thront der Ort Monte, wo sich einst die Schönen und Reichen niederließen. Berühmte Gäste waren schon Sissi oder Karl I., Kaiser von Österreich. Monte können Sie mit dem Auto oder auch Seilbahn erreichen. Prächtige Herrenhäuser, majestätische Gärten sowie die Kirche Nossa Senhora do Monte werden Sie beeindrucken. Wenn die Rückfahrt nach Funchal ein Abenteuer werden soll, empfehlen wir eine Korbschlittenfahrt. Knapp 2 km geht es in einem Korbschlitten und mit den Carreiros in rasanter Geschwindigkeit bergab. Diese Fahrt ist nicht nur ein Adrenalinkick, sondern wurde früher von den Adligen und Reichen genutzt, um den Berg hinunter zu gelangen.
Inklusive Frühstück
Übernachtung im bereits bezogenen Hotel wie am Vortag.
Entfernungen: Funchal-Ribeira Brava ca. 20 km, 30 Minuten
An der Südwestküste von Madeira liegt der schöne Ort Ribeira Brava. Die kleine Stadt bedeutet übersetzt „Wilder Fluss“, welche sich von der Gebirgsformation in der Nähe, die durch einen Wildbach durchquert wird, ableitet. Ribeira Brava selbst erinnert an eine typische portugiesische Kleinstadt mit gemütlichen Gassen und farbenfrohen Häusern. Sehenswürdigkeiten sind die Kirche Sao Bento, das Rathaus und auch die alte Markthalle. Riberia Brava ist aufgrund der langen Sonnenstunden und des milden Klimas auch für Badeurlauber ein perfektes Ziel: der Strand und die schöne Uferpromenade laden zum Verweilen ein.
Entfernungen: Ribeira Brava-Rabacal ca. 25 km, 40 Minuten
Fahren Sie die Küstenstraße weiter in Richtung Westen bis Calheta, dort geht es dann landeinwärts nach Rabacal. Dieser Ort ist der Startpunkt einer der beliebteste Wanderrouten der Insel: die Levada das 25 Fontes. Die Strecke ist ca. 9 km lang und führt durch eine abwechslungsreiche Landschaft. Natürliche Tunnel, Eukalyptuswälder und Wasserfälle führen Sie zu den 25 Quellen.
Inklusive Frühstück
Übernachtung im bereits bezogenen Hotel wie am Vortag.
Entfernungen: Funchal-Pico do Arieiro ca. 20 km, 35 Minuten
Heute steht der Osten von Madeira auf dem Programm. Sie fahren zunächst landeinwärts zum Pico Arieiro, der mit knapp 1.800 m der dritthöchste Berg der Insel darstellt. Dieser ist gut erschlossen, sodass Sie de Gipfel schnell und einfach erreichen können, um bei gutem Wetter eine Aussicht auf die Nachbarinsel Porto Santo zu erhaschen.
Entfernungen: Pico do Arieiro-Ponta de Sao Lourenco ca. 35 km, 50 Minuten
Dieses Kap ist die östlichste Spitze der Insel Madeira und lädt zu einer Wanderung ein. Hier treffen Sie auf ein ganz anderes Landschaftsbild als bisher: karge Vegetation und bizarr geformte Felsen.
Inklusive Frühstück
Übernachtung im genannten Hotel wie am Vortag.
Flug von Funchal nach Deutschland (Economy Class, Umsteigeverbindung mit max. 1 Stopp möglich).
Fahrt zum Flughafen, Rückgabe des Mietwagens und Abreise.
Funchal ist eine gemütliche Stadt, direkt an einer tollen Bucht gelegen. Viele historische und urige Restaurants erwarten Sie in den kleinen Gassen. Ein Besuch der Markthalle „Mercado dos Lavradores“ sollte unbedingt eingeplant werden. Die Markthalle wurde im Art Deco Stil erbaut und erstreckt sich über zwei Stockwerke. Schon beim Betreten der Markthalle werden Sie von einem prächtigen Duft- und Farbenspiel empfangen. Neben einer üppigen Auswahl an Obst, Gemüse und Fisch finden Sie im hintern Teil den Blumenmarkt. Bei schönem Wetter bietet das Café auf der Dachterrasse verschiedene Kaffeevariationen an. Die Markthalle hat Sonn- und Feiertags geschlossen.
Atlantik- und Mittelmeerklima.
Nordwesten: Milde Winter, heftige Niederschläge und ziemlich kurze Sommer.
Nordosten: Längere Winter, heiße Sommer.
Süden: Lange warme Sommer (März bis Oktober), wenig Regen, außer zu Beginn des Frühjahrs und im Herbst. In Estoril wird die Hitze durch eine stete Brise gemildert (Juli bis August).
| Jan. | Feb. | März | Apr. | Mai | Juni | Juli | Aug. | Sept. | Okt. | Nov. | Dez. | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Max. Temperatur °C | 14 | 15 | 18 | 18 | 20 | 23 | 25 | 25 | 23 | 21 | 17 | 15 |
| Min. Temperatur °C | 6 | 7 | 8 | 9 | 12 | 14 | 15 | 15 | 14 | 12 | 9 | 7 |
| Sonnenstunden / Tag | 4 | 5 | 5 | 5 | 7 | 8 | 10 | 9 | 8 | 5 | 4 | 4 |
| Regentage | 15 | 13 | 13 | 15 | 14 | 8 | 7 | 7 | 10 | 16 | 16 | 17 |
| Jan. | Feb. | März | Apr. | Mai | Juni | Juli | Aug. | Sept. | Okt. | Nov. | Dez. | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Max. Temperatur °C | 15 | 16 | 19 | 20 | 23 | 26 | 29 | 29 | 27 | 23 | 18 | 15 |
| Min. Temperatur °C | 8 | 9 | 11 | 12 | 14 | 17 | 19 | 19 | 18 | 15 | 12 | 10 |
| Sonnenstunden / Tag | 4 | 5 | 5 | 5 | 8 | 9 | 11 | 9 | 8 | 6 | 5 | 4 |
| Regentage | 11 | 9 | 9 | 7 | 9 | 2 | 2 | 2 | 30 | 8 | 10 | 12 |
| Jan. | Feb. | März | Apr. | Mai | Juni | Juli | Aug. | Sept. | Okt. | Nov. | Dez. | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Max. Temperatur °C | 19 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 25 | 26 | 25 | 24 | 22 | 20 |
| Min. Temperatur °C | 13 | 13 | 13 | 14 | 15 | 17 | 19 | 20 | 20 | 18 | 16 | 15 |
| Sonnenstunden / Tag | 4 | 6 | 8 | 9 | 10 | 10 | 10 | 10 | 8 | 7 | 6 | 5 |
| Regentage | 8 | 8 | 7 | 5 | 3 | 2 | 0 | 1 | 3 | 6 | 8 | 8 |
U.a. Staatsangehörige der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder können für Aufenthalte von bis zu 3 Monaten auch mit gültigem Personalausweis/Identitätskarte einreisen:
EU-Länder und Schweiz (Ausnahmen: [1] Einen Reisepass benötigen Staatsangehörige von Dänemark).
Allgemein erforderlich, muss noch mindestens 3 Monate über das Visum hinaus gültig sein, wenn der Reisende kein EU-Bürger ist. Reisepässe dürfen nicht älter als zehn Jahre sein. Reisepässe von EU-Bürgern müssen während des Aufenthalts gültig sein.
Portugal ist Unterzeichner und Anwender der EU-Rechtsakte (Schengener Abkommen).
Einige Fluggesellschaften haben andere Anforderungen an die Einreisedokumente als vom Staat Portugal vorgeschrieben. Deshalb sollte man sich unbedingt vor der Abreise mit der Fluggesellschaft in Verbindung setzen.
Für Madeira und die Azoren gelten die gleichen Einreisebestimmungen wie für Portugal.
Achtung: Visumpflichtige Personen müssen während ihres Aufenthaltes im Schengen-Raum einen Pass oder ein anderes anerkanntes Reisedokument sowie das Schengen-Visum mitführen.
Ein Visum ist allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für Aufenthalte von bis zu 90 Tagen:
(a) EU-Länder und Schweiz;
(b) [2] Türkische Staatsangehörige, die eine Aufenthaltsgenehmigung für ein Schengen-Land oder Monaco besitzen.
Anfragen an die Konsularabteilung der Botschaft (s. Kontaktadressen).
Einreise-, Transit- und Flughafentransitvisum.
Kurzzeit-Einreisevisum: Bis zu 90 Tage Aufenthalt. Transitvisa sind maximal 5 Tage gültig.
Ansonsten visumpflichtige Reisende, die aus einem Nicht-Schengen-Land mit dem nächsten Anschluss in ein anderes Nicht-Schengen-Land weiterfliegen, den Transitraum nicht verlassen und über gültige Weiterreisepapiere verfügen, benötigen kein Transitvisum.
Persönlich bei der zuständigen konsularischen Vertretung im Wohnsitzland des Antragstellers (s. Kontaktadressen).
Je nach Nationalität, Grund und Dauer des Aufenthalts unterschiedlich. Nähere Angaben erteilen die zuständigen konsularischen Vertretungen. (s. Kontaktadressen).
Schengen-Visum:
(a) Reisedokument (z. B. Reisepass), das mindestens drei Monate über den Aufenthalt hinaus gültig ist und innerhalb der letzten 10 Jahre ausgestellt wurde, sowie Kopien der ersten vier Seiten des Reisepasses.
(b) Ggf. alle Dokumente im Original, die den Zweck (z. B. Einladung von Privatpersonen oder Firmen, ärztliches Attest und Terminvereinbarung beim behandelnden Arzt oder in einem Krankenhaus) und die Bedingungen des geplanten Aufenthalts (z. B. Hotelreservierung) rechtfertigen.
(c) Dokumente, die beweisen, dass der (eingeladene) Ausländer über ausreichende Mittel zur Bestreitung der Kosten für Aufenthalt und Rückreise sowie für eventuelle Kosten für seine ärztliche Versorgung verfügt, ggf. in Form einer Kostenübernahmeverpflichtung.
(d) Dokument, das beweist, dass der Ausländer auf individueller oder kollektiver Grundlage Inhaber einer die Kosten für die Rückführung aus ärztlichen Gründen, die dringende ärztliche Behandlung und/oder Krankenhausversorgung deckenden gültigen Auslandsreisekrankenversicherung ist. Grundsätzlich muss der Antragsteller eine Versicherung im Wohnsitzstaat abschließen. Wenn der Gastgeber eine Versicherung für den Antragsteller abschließt, so muss er dies im eigenen Wohnsitzstaat tun. Die abgeschlossene Versicherung muss für das gesamte Gebiet der Schengen-Staaten und für die ganze Dauer des Aufenthalts gelten. Die Versicherung muss eine minimale Deckung von 30.000 € aufweisen.
(e) Visumgebühr.
(f) 2 aktuelle biometrische Passbilder.
Staatsangehörige von visumpflichtigen Ländern müssen vor der Einreise in den Schengenraum ein Schengenvisum für das Land beantragen, in das zuerst bei der Durchreise durch den Schengenraum eingereist wird. Dieses wird nur bei der zuständigen konsularischen Vertretung des Landes, in dem die Person ihren dauerhaften Wohnsitz hat, ausgestellt. Deshalb werden bei den portugiesischen Vertretungen in Deutschland und Österreich Visa nur noch in Individualfällen ausgestellt.
Informationen von der zuständigen konsularischen Vertretung (s. Kontaktadressen).
Kurzfristiger Aufenthalt: Zwischen 2 und 10 Arbeitstagen.
Längerfristiger Aufenthalt: Mehrere Monate.
Ausländer müssen über eine Geldsumme von 75 € und darüber hinaus über 40 € pro Tag verfügen, wenn sie kein gültiges Rück- oder Weiterreiseticket vorweisen und keine bezahlte Unterkunft belegen können. Davon ausgenommen sind Staatsbürger der EU-/EFTA-Länder und der Schweiz. Nähere Informationen bei den konsularischen Vertretungen (S. Kontaktadressen).
EU-Bürger, die sich länger als die visumfreien 3 Monate in Portugal aufhalten wollen, müssen sich bei der zuständigen Verwaltungsbehörde ihr Aufenthaltsrecht bescheinigen lassen. Dazu ist u. U. der Reisepass erforderlich.
Deutsche: Personalausweis, maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass.
Österreicher: Personalausweis oder eigener Reisepass.
Schweizer: Identitätskarte oder eigener Reisepass.
Türken: Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Achtung: Alleinreisende Minderjährige unter 18 Jahren und Minderjährige, die in Begleitung nur eines Elternteils / Erziehungsberechtigten sind, müssen eine beglaubigte Reiseerlaubnis der/des nicht mitreisenden Erziehungsberechtigten mit sich führen.
Achtung: Führen Minderjährige und Eltern/Erziehungsberechtigte unterschiedliche Nachnamen, muss das Verwandtschaftsverhältnis/ die Erziehungsberechtigung z.B. über eine Geburtsurkunde nachgewiesen werden.
Hinweis: Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen z.T. von den staatlichen Regelungen ab.
Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.
Allgemein erforderlich, muss noch mindestens 3 Monate über das Visum hinaus gültig sein, wenn der Reisende kein EU-Bürger ist. Reisepässe dürfen nicht älter als zehn Jahre sein. Reisepässe von EU-Bürgern müssen während des Aufenthalts gültig sein.
Ein Visum ist allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für Aufenthalte von bis zu 90 Tagen:
(a) EU-Länder und Schweiz;
(b) [2] Türkische Staatsangehörige, die eine Aufenthaltsgenehmigung für ein Schengen-Land oder Monaco besitzen.
Stand - Fri, 07 Jan 2022 19:45:00 +0100
(Unverändert gültig seit: Fri, 07 Jan 2022 19:30:01 +0100)
Letzte Änderungen: Aktuelles (Einreise; Durch- und Weiterreise; Besonderheiten in den Autonomen Regionen Madeira und Azoren; Empfehlungen)
Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Insbesondere die COVID-19-Bestimmungen unterliegen laufenden Änderungen.
Wir empfehlen Ihnen:
- Verfolgen Sie Nachrichten und Wetterberichte.
- Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz.
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- Erkundigen Sie sich vorab bei den Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Flug- und Bahngesellschaften nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
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Die Ausbreitung von COVID-19 kann weiterhin zu Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr und Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens führen.
Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Portugal, einschließlich der Azoren und Madeiras, wird gewarnt.
Portugal ist von COVID-19 stark betroffen. Portugal, einschließlich der Azoren und Madeiras, ist als Hochrisikogebiet eingestuft. Aktuelle und detaillierte Zahlen bietet das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC).
Zu unterscheiden ist zwischen dem Festland und Madeira und den Azoren, siehe Besonderheiten in den Autonomen Regionen Madeira und Azoren. Die folgenden Informationen beziehen sich auf das Festland.
Für Einreisende auf dem Luft-, See- und Landweg aus Deutschland, wie aus allen EU- und Schengen-Staaten, gelten keine Beschränkungen bezüglich des Reisezwecks und keine Quarantänevorschriften. Ein negativer PCR-Test (TAAN) oder ein negativer Antigen-Test (TRAg) ist für alle Reisenden auf das Festland (auch bei Transitaufenthalten) erforderlich.
Für die Einreise nach Portugal - auch für Transitaufenthalte - ist ein PCR-Test bzw. Antigen-Test für alle Einreisende verpflichtend, der nicht mehr als 72 bzw. 48 Stunden vor Abflug erstellt worden und stets gegenüber der Fluggesellschaft nachzuweisen ist. Diese Pflicht gilt nicht für Kinder unter 12 Jahren. Inhaber eines Digitalen COVID-Zertifikats der EU (mit einer vollständigen Impfung) sind nicht mehr von der Testpflicht befreit. Diese Maßnahme ist derzeit bis zum 9. Februar 2022 beschränkt. Reisende müssen für die Einreise auf dem Luftweg eine elektronische Reiseanmeldung (Passenger Locator Card) ausfüllen. Es wird zudem bei allen Einreisenden auf dem Luftweg die Körpertemperatur gemessen; übersteigt diese 38° C, ist mit weiteren Untersuchungen und Maßnahmen der Gesundheitsbehörden, wie Selbstisolation bzw. häuslicher Quarantäne, zu rechnen.
Für Reisen nach Madeira und auf die Azoren, siehe Abschnitt Madeira und Azoren.
Die Landgrenze zu Spanien ist wieder geöffnet. Für die Einreise nach Portugal auf dem Landweg gelten die Regeln wie auf dem Luft- und Seeweg (Inhaber eines Digitalen COVID-Zertifikats der EU (mit einer vollständigen Impfung) sind nicht mehr von der Testpflicht befreit. Diese Maßnahme ist derzeit bis zum 9. Februar 2022 beschränkt. Auch für Transitaufenthalte, beispielsweise auf dem Weg nach Madeira / Azoren, ist die Testpflicht und die digitale Reiseanmeldung zu befolgen.
Für die Rückreise von Portugal nach Deutschland auf dem Landweg sind die Reise- und Sicherheitshinweise aller Transitländer zu beachten.
Für alle portugiesischen Flughäfen gelten weiterhin geänderte Zugangsregelungen. Informationen zum Umbuchen, zu stornierten Flügen und allen Maßnahmen bieten die portugiesischen Flughäfen Aeroportos de Portugal.
Portugiesische Häfen auf dem Festland und in den Autonomen Regionen sind wieder geöffnet, es gelten grundsätzlich die Einreisebestimmungen wie auf dem Luftweg. Die Öffnung der Häfen schließt Kreuzfahrttourismus ein.
Seit 1. Dezember 2021 gilt der Nationale Notstand (estado de calamidade), der strengere Maßnahmen umfasst. Der Zugang zu Restaurants, touristischen Komplexen, kulturellen Veranstaltungen, Hotels und sonstigen regionalen Unterkünften, Veranstaltungen (mit Sitzplatzreservierung) und Fitness-Studios wird auf Personen beschränkt, die ein Digitales COVID-Zertifikat der EU oder einen COVID-Test (PCR oder Antigen-Schnelltest, nicht älter als 72 bzw. 48 Stunden) vorlegen können. Bei Großveranstaltungen und sonstigen Veranstaltungen ohne festen Sitzplatz oder an improvisierten Orten, Sportveranstaltungen und beim Besuch von Diskotheken und Bars wird zusätzlich, auch bei geimpften Personen, ein negativer COVID-Test verlangt (PCR oder Antigen-Schnelltest, nicht älter als 72 bzw. 48 Stunden). Von dieser Testpflichtbefreit sind Personen, deren Boosterimpfung mindestens 14 Tage zurückliegt. Zusätzlich gibt es noch weitere Beschränkungen wie z. B. Kapazitätsbeschränkungen in Einkaufszentren.
Der Genuss von Alkohol im öffentlichen Raum, außer im Außenbereich der Gastronomie, bleibt bis auf Weiteres verboten.
Je nach Pandemieentwicklung können regional unterschiedliche Beschränkungen und Maßnahmen gelten, die von der portugiesischen Regierung regelmäßig veröffentlicht werden. Detaillierte Informationen bieten die portugiesischen Behörden und Re-open EU.
Temperaturmessungen als Zugangsvoraussetzung zu öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln können auch weiterhin vorgenommen werden. Wer im öffentlichen Raum unterwegs ist, sollte grundsätzlich einen Mindestabstand von zwei Metern zu allen Personen, die nicht im selben Haushalt leben, einhalten. Das Tragen von Masken ist in allen geschlossenen Räumen verpflichtend. Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Kinder unter zehn Jahren und Personen mit einem ärztlichen Attest. Bei Verstoß kann eine Geldstrafe gegen Einzelpersonen von bis zu 500 Euro, gegen Gruppen von bis zu 5.000 Euro verhängt werden.
Die Autonomen Regionen Madeira und die Azoren haben eigene Maßnahmen ergriffen. Bei Transitaufenthalten auf dem Festland gelten zusätzlich die unter Einreise genannten Regelungen für das Festland Portugal.
In den Autonomen Regionen Madeira und den Azoren gilt die Maskenpflicht im öffentlichen Raum, auf Madeira auch im Freien.
Innerhalb von 48 Stunden vor der Einreise nach Madeira (ausnahmsweise auch noch bei Ankunft) muss stets eine Gesundheitserklärung abgegeben werden. Kinder unter 12 Jahre werden in die Gesundheitserklärung des mitreisenden Erwachsenen aufgenommen.
Bei der Einreise nach Madeira muss entweder ein negativer PCR-Test vorgelegt werden, der nicht länger als 72 Stunden vor Abflug oder ein Antigen-Schnelltest, der nicht länger als 48 Stunden vor Abflug durchgeführt wurde. Die Reisenden können ausnahmsweise auch bei der Einreise einen kostenfreien Antigen-Schnelltest durchführen lassen, dessen Ergebnis in der Regel innerhalb von 12 Stunden vorliegt. Eine Selbstisolation im Hotel bis zum Erhalt des Testergebnisses wird von den Gesundheitsbehörden vorgeschrieben. Der Testnachweis in englischer Sprache sollte vor Einreise über die App madeirasafe.com hochgeladen werden, aber dennoch auch in Papierform mitgeführt werden.
Ausnahmen von der Testpflicht bestehen für gegen COVID-19 geimpfte Personen sowie für von COVID-19 genesene Personen und Kinder unter 12 Jahren, sofern sie keine COVID-19-Symptome zeigen. Informationen zu den Voraussetzungen und den erforderlichen Nachweisen bietet die Tourismusbehörde von Madeira. Das Digitale COVID-Zertifikat der EU wird akzeptiert und sollte ebenso vor Einreise über die App madeirasafe.com hochgeladen werden, aber dennoch in Papierform mitgeführt werden.
Bei Reisen auf dem Luft- oder Seeweg von Madeira nach Porto Santo muss zusätzlich zur digitalen Einreiseanmeldung ein negativer Antigen-Schnelltest (kein Selbsttest) vorgelegt werden, der bei Abflug/Abfahrt nicht älter als 48 Stunden sein darf. Minderjährige unter 12 Jahren, sowie gegen COVID-19 vollständig geimpfte oder genesene Personen benötigen keinen Test. Auf Madeira können COVID-19-Tests gegen Vorlage des Tickets bei Apotheken, Kliniken und Labors kostenfrei gemacht werden.
Die Autonome Region Madeira hat den Hafen in Funchal für Kreuzfahrtschiffe geöffnet. Bei der Einreise auf dem Seeweg bzw. beim Landgang wird ein Antigen-Schnelltest akzeptiert, der maximal 48 Stunden vor dem Landgang entnommen wurde.
Auf Madeira gilt der Katastrophenfall (estado de contingencia). Dies hat strengere Maßnahmen als bisher zur Folge. Der Zugang zu Sport- und Kultureinrichtungen, Frisörgeschäften, Restaurants, Bars und Diskotheken ist auf geimpfte oder genesene Personen beschränkt. Dies gilt auch für die Teilnahme an sportlichen und kulturellen Veranstaltungen. Der Zugang wird auch noch mit einer zusätzlichen Testpflicht (Antigen-Schnelltest) kombiniert. Beim Zugang zu Supermärkten und der Teilnahme an religiösen Veranstaltungen reicht der Nachweis, dass die Person entweder geimpft, genesen oder getestet ist.
Bei der Einreise auf die Azoren muss 72 Stunden vor Abflug/Abfahrt ein Fragebogen online ausgefüllt werden, mit welchem der Reisende für die Einreise einen Barcode erhält. Dieser Fragebogen muss auch bei Reisen zwischen den Inseln ausgefüllt werden. Der Fragebogen muss bei Inhabern eines Digitalen COVID-Zertifikats der EU hingegen nicht ausgefüllt werden.
Bei der Einreise auf dem Luft- oder Seeweg vom Festland auf die Azoren muss entweder ein negativer PCR-Test, der nicht länger als 72 Stunden vor Abflug/Abfahrt durchgeführt wurde oder ein Antigen-Schnelltest, der nicht länger als 48 Stunden vor Abflug/Abfahrt durchgeführt wurde, vorgelegt werden. Davon ausgenommen sind Kinder bis zu 12 Jahren. Das Testergebnis ist nach Ausfüllen des Fragebogens zur Validierung hochzuladen. Ein PCR-Test oder Antigen-Schnelltest kann bei Einreisen vom Festland oder der Autonomen Region Madeira ausnahmsweise auch noch bei Einreise durchgeführt werden; das Ergebnis liegt in der Regel innerhalb von 24 Stunden vor. Eine Selbstisolation im Hotel bis zum Erhalt des Testergebnisses ist von den Gesundheitsbehörden vorgeschrieben. Bei einer internationalen Einreise hingegen ist der Test bereits gegenüber der Fluggesellschaft beim Abflug nachzuweisen und kann nicht bei Einreise nachgeholt werden. Inhaber eines Digitalen COVID-Zertifikats der EU (mit einer vollständigen Impfung) sind seit dem 3. Dezember 2021 nicht mehr von der Testpflicht befreit. Bei Reisen zwischen den Inseln ist derzeit kein erneuter PCR-Test bzw. Antigen-Schnelltest erforderlich; dies kann sich jedoch je nach Risikoeinstufung der Herkunftsinsel kurzfristig ändern.
Die Häfen der Autonomen Region Azoren sind für Kreuzfahrttourismus wieder geöffnet. Der Landgang von Touristen ist nur im sogenannten „Bubble-System" möglich (organisierte Gruppenausflüge mit besonderem Hygienekonzept).
Auf den Azoren gelten fünf Risikoeinstufungen, die von Insel zu Insel variieren können. Teilweise gelten nächtliche Ausgangssperren. Ausnahmen sind möglich für berufliche, medizinische oder weitere Gründe höherer Gewalt. Fahrten zum Flughafen zur Rückkehr nach Deutschland sind davon ausgenommen. Es gelten weiterhin eingeschränkte Öffnungszeiten und Auflagen für Geschäfte, Einkaufszentren, Restaurants und Cafés.
Sollte dem Aufenthalt auf Madeira ein Aufenthalt auf dem portugiesischen Festland vorangehen, können gegen Vorlage des Flugtickets ein kostenfreier Antigen-Schnelltest in einigen dazu bestimmten Labors auf dem Festland vorgenommen werden. Nähere Informationen bietet die Regionalregierung Madeiras.
Die Kriminalitätsrate ist insgesamt niedrig. Insbesondere in den größeren Touristenzentren kommt es zu Kleinkriminalität wie Diebstählen, die Anzahl von Taschendiebstählen ist recht hoch. Raubüberfälle und das Entreißen von Handtaschen kommen gelegentlich vor, Gewaltkriminalität ist jedoch selten.
In Lissabon und Porto sind hiervon traditionell die historischen Straßenbahnen, aber auch Bahnhöfe und U-Bahn-Stationen besonders betroffen.
In den kleineren Touristenzentren kommt es auch zu Einbrüchen in Ferienwohnungen oder –häuser.
In vielen Gegenden und insbesondere in Strandnähe sind Autoaufbrüche keine Seltenheit.
Es herrscht Atlantik- bzw. Mittelmeerklima auf dem Festland, gemäßigtes Klima auf den Azoren und subtropisches auf Madeira.
Zu Stürmen und Starkregen sowie extremen Wetterwechseln kann es in den Herbst- und Wintermonaten kommen.
An der portugiesischen Atlantikküste bestehen zum Teil lebensgefährliche Strömungen. Es kommt immer wieder zu Badeunfällen.
Insbesondere über den Azoren bilden sich von Mai bis November Tropenstürme. Im Nordatlantik ist in dieser Zeit Hurrikan-Saison.
Vor allem in den Sommermonaten kommt es in Portugal aufgrund der herrschenden klimatischen Bedingungen immer wieder zu Busch- und Waldbränden. Mit einer Beeinträchtigung der Infrastruktur auch in Tourismusgebieten muss in diesen Fällen gerechnet werden. Im Sommer und Herbst 2017 haben weitläufige Brände im Norden und im Zentrum des Landes zu erheblichen Schäden geführt und Menschenleben gefordert.
Portugal, insbesondere Madeira und die Azoren liegen in einer seismisch aktiven Zone, so dass es zu Erdbeben und vulkanischer Aktivität kommen kann.
Die Verkehrswege können aufgrund von Maßnahmen im Zusammenhang zur Eindämmung von COVID-19 beeinträchtigt sein, siehe Aktuelles.
Es gibt ein Inlandsflugnetz, Eisenbahnen- und insbesondere ein weit verzweigtes Netz von Busverbindungen. Mit Behinderungen im öffentlichen Nah- und Fernverkehr sowie in der Versorgung z.B. mit Treibstoff muss im Falle von Streiks gerechnet werden.
Mehrere Autobahnen sind mautpflichtig, die Bezahlung ist meistens elektronisch möglich. Weitere Informationen gibt es unter Portugal Tolls.
In Kreisverkehren haben – sofern nichts anderes ausgeschildert ist – im Kreisverkehr befindliche Fahrzeuge Vorfahrt, bei mehrspurigen Kreisverkehren darf die äußerste, rechte Fahrspur nur zum Benutzen der nächsten Ausfahrt benutzt werden.
Die Promillegrenze beträgt 0,5, für Fahranfänger in den ersten zwei Jahren und Berufsfahrer 0,2.
Gelbe Markierungen am Fahrbahnrand bedeuten absolutes Parkverbot, bei Nichtbeachtung droht, dass ein Fahrzeug abgeschleppt wird. Bußgelder sind häufig direkt vor Ort zu begleichen.
Der deutsche Führerschein ist ausreichend.
Es gibt keine Hinweise auf besondere Schwierigkeiten, die Akzeptanz ist insbesondere in Großstädten gut ausgeprägt.
Pfefferspray fällt in Portugal unter die Bestimmungen des Waffengesetzes, der Besitz ist nur Inhabern des Waffenscheins der Kat. E erlaubt. Zuwiderhandlungen haben in der Regel Strafanzeige zur Folge.
Zahlungsmittel ist der Euro. Das Abheben von Bargeld an Geldautomaten und die Bezahlung mit Kreditkarten sind überall möglich.
Ein- und auch Durchreisebestimmungen können aufgrund von Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 derzeit abweichen, siehe Aktuelles.
Einreise- und Einfuhrbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie nur direkt bei den Vertretungen Ihres Ziellandes.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit:
Portugal ist Vertragspartei des Europäischen Übereinkommens über die Regelung des Personenverkehrs zwischen den Mitgliedsstaaten des Europarates vom 13.12.1957. Reisedokumente außer dem vorläufigen Personalausweis dürfen seit höchstens einem Jahr abgelaufen sein.
Flugreisen von und nach Deutschland können nur mit einem gültigen Reisepass/Personalausweis bzw. bei dessen Verlust mit einem von den deutschen konsularischen Vertretungen in Portugal ausgestellten Passersatzdokument angetreten werden, siehe hierzu Informationen der deutschen Botschaft in Lissabon.
Es sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise von Minderjährigen bekannt.
Die Ein- und Ausfuhr von Waren unterliegt den Bestimmungen der Europäischen Union. Der Grundsatz keiner Warenkontrollen schließt Stichprobenkontrollen im Rahmen der polizeilichen Überwachung der Grenzen und der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nicht aus.
Für Reisen mit bestimmten Heimtieren (Hunde, Katzen, Frettchen) in Länder der Europäischen Union mit Ausnahme von Irland, Großbritannien, Malta und Finnland, wo abweichende Bestimmungen gelten, ist ein EU-Heimtierausweis erforderlich. Er dient u. a. als Nachweis, dass das Tier gegen Tollwut geimpft ist.
Einen Musterausweis sowie weitergehende Informationen bietet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.
Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Erkrankung COVID-19, die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, zur Pandemie erklärt.
Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.
Für die Einreise nach Portugal sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Dies gilt auch für Madeira und die Azoren.
Dengue-Viren kommen auf Madeira vor und werden durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe Merkblatt Dengue-Fieber.
Portugal, auch die Azoren und Madeira, gelten als malariafrei.
Das Niveau der medizinischen Versorgung ist im Regelfall befriedigend, insbesondere in ländlichen Regionen müssen unter Umständen aber längere Anfahrtszeiten einkalkuliert werden.
In Portugal besteht für alle Personen, die in Deutschland gesetzlich versichert sind, ein Anspruch auf dringend erforderliche Behandlung bei Ärzten, Zahnärzten und in Krankenhäusern, die vom portugiesischen gesetzlichen Krankenversicherungsträger zugelassen sind. Als Nachweis ist die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) bzw. eine Ersatzbescheinigung vorzulegen. Beide Dokumente erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse.
Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss:
Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.
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Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise
Portugiesische Republik.
Lissabon (Lisboa).
Portugal liegt im Südwesten der Iberischen Halbinsel und grenzt im Norden und Osten an Spanien und im Süden und Westen an den Atlantischen Ozean. Das Land ist in 20 Provinzen aufgeteilt, einschl. der Insel Madeira und der Azoren (autonome Regionen), die etwa 1220 km westlich von Lissabon liegen. Die Flüsse Douro, Tejo und Guadiana entspringen in Spanien und fließen nach Portugal, wo sie in den Atlantik münden. Der Norden Portugals ist bergig. Die Serra da Estrela, das höchste Gebirge, ist ein beliebtes Skigebiet. Südlich von Lissabon erstrecken sich die endlosen Ebenen der Alentejo-Region. Zwischen Alentejo und der Algarve an der südlichen Küste verläuft eine Gebirgskette. Die Algarve gehört zu den beliebtesten Feriengebieten mit breiten Sandstränden und einsamen Buchten.
Republik seit 1910. Verfassung von 1976, letzte Änderung 2001. Parlament (Assembléia da República) mit 230 Abgeordneten. Unabhängiges Königreich seit 1143, endgültig unabhängig seit 1640 (Aufkündigung der Personalunion mit Spanien). Portugal ist EU-Mitglied.
Marcelo Rebelo de Sousa, seit März 2016.
António Costa, seit Oktober 2019.
220/400 V, 50 Hz. Kein Adapter notwendig.
Portugal wird zwar im Punkto Beliebtheit etwas von seinem östlichen Nachbarn Spanien überschattet, ist aber – vielleicht gerade deshalb – ein unverbrauchtes touristisches Kleinod. Traditionelle Dörfer und dynamische Städte sind ebenso typisch für die ehemalige Seefahrernation wie die zahlreichen historischen Sehenswürdigkeiten und UNESCO-Weltnatur- und Weltkulturerbestätten.
Die Hauptstadt Lissabon und das weiter nördlich gelegene Porto bezaubern mit malerischen Stadtvierteln, großen Plätzen und altertümlichen Straßenbahnen, die noch heute durch die Straßen rattern. Auch kleinere Städte wie Évora, Coimbra, Guimarães and Braga sind mit ihren charmanten, gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtteilen einen Besuch wert.
Außerhalb der Städte kann man das warme, sonnige Wetter genießen, während man Jahrhunderte alte Weingüter, Bergdörfer mit typischen Steinhäusern oder die atemberaubende Südküste erkundet. Die wunderbare Naturkulisse Portugals bietet zudem beste Bedingungen für Freizeitaktivitäten wie Wandern, Surfen, Reiten, Hochseeangeln, Kajakfahren, Tauchen, Golfspielen oder Mountainbikefahren.
Portugals nationale Fluggesellschaft TAP Air Portugal (TAP) bietet Linienflugdienste von zahlreichen internationalen Flughäfen Deutschlands sowie von Wien, Genf und Zürich nach Lissabon. TAP fliegt zudem von München und Frankfurt nach Porto und Faro sowie von Hamburg und Berlin nach Faro.
Lufthansa (LH) betreibt ebenfalls mehrmals wöchentlich einen Flugdienst nach Faro und fliegt auch die anderen portugiesischen Flughäfen an.
Ryanair (FR) fliegt ab Frankfurt Hahn nach Faro, Porto, Lissabon und Ponta Delgada sowie von Frankfurt International nach Faro, Lissabon, Porto und von Memmingen nach Lissabon.
Eurowings (EW) verbindet zahlreiche deutsche Großstädte sowie Wien und Zürich mit Faro, Funchal (Madeira) und Lissabon.
Swiss (LX) fliegt von Genf nach Porto und nach Lissabon.
Außerdem wird Faro im Rahmen des Pauschalreiseverkehrs von vielen deutschen, österreichischen und schweizerischen Charter-Fluggesellschaften angeflogen.
Frankfurt - Lissabon: 2 Std. 5 Min. (nonstop); Frankfurt - Faro: 2 Std. 10 Min. (nonstop); Frankfurt - Porto: 2 Std. 35 Min.; Wien - Lissabon: 3 Std. 35 Min.; Wien - Porto: 3 Std. 5 Min.; Wien - Faro: 3 Std. 35 Min.; Zürich - Lissabon: 2 Std. 50 Min.; Zürich - Porto: 2 Std. 35 Min.; Genf - Lissabon: 2 Std. 30 Min.
TAP Air Portugal (TAP) bietet den TAP Flight Pass an, der auf Geschäftsreisende und Vielflieger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zugeschnitten ist.
Der günstigste Grenzübergang für Mittel- und Südportugal ist Badajos - Elvas, über Südspanien zur Algarve bietet sich der Übergang San Antonio/Ayamonte - Vila Real an, für Mittelportugal, Coimbra der Übergang Fuentes de Oñoro - Vilar Formoso. Sie sind i. Allg. 24 Std. geöffnet.
Fahrzeuge können für Aufenthalte bis zu sechs Monaten eingeführt werden (s. Reiseverkehr - National/Unterlagen).
Fernbus: Eurolines-Busse verkehren mehrmals wöchentlich zwischen Deutschland und Portugal.
Maut: Autobahnen sind in Portugal mautpflichtig. Ausführliche Informationen zur Bezahlung unter der Rubrik vor Ort unterwegs.
Unterlagen: Der nationale Führerschein ist ausreichend.
Von Deutschland, Österreich und der Schweiz fährt man mit ICE und TGV über Paris nach Irún und von dort aus mit dem Hotelzug weiter nach Lissabon.
Die Fahrtzeit von Paris beträgt etwa 20 Std.; von Genf etwa 26 Std.
Der Hotelzug Lusitânia ist ebenfalls ein internationaler Zug, der von Lissabon und Porto nach Madrid fährt (Fahrtzeit: ca 11 Std.). Der Lusitânia fährt gemeinsam mit dem Sud-Expresso bis Medina del Campo, wo der Zug getrennt und weiter nach Madrid geführt wird.
Der Interrail One Country Pass und der Interrail Global Pass sind in Portugal gültig.
Lissabon, Leixões (Porto), Albufeira (Faro), Funchal (Madeira), Setúbal und Portimão (Algarve) sind die wichtigsten Hafenstädte.
Die Häfen werden u. a. von Aida Cruises (www.aida.de), Cunard (www.cunard.de) und Seabourn (www.seabourn.com) angelaufen.
TAP Air Portugal (TP) fliegt Lissabon, Faro, Porto Santo, Porto, Funchal auf Madeira und die Azoren an. Die Fluggesellschaft SATA (Sociedade Açoriana de Transportes Aereos) (SP) (www.sata.pt) verbindet die einzelnen Azoreninseln untereinander sowie mit dem portugiesischen Festland und anderen europäischen und außereuropäischen Städten.
Portugal besitzt ein gut ausgebautes Straßennetz.
Tankstellen sind von 07.00-20.00 Uhr geöffnet, einige haben 24-Stunden-Service; bei Bezahlung mit Kreditkarte wird mitunter eine geringe Gebühr berechnet. Bleifreies Benzin ist überall erhältlich.
Maut: Autobahnen sind in Portugal mautpflichtig. Die Gebühren richten sich nach Fahrzeugtyp und Entfernung. Die Bezahlung der Maut erfolgt an einigen Autobahnabschnitten ausschließlich elektronisch. Diese Abschnitte sind mit dem Hinweis "Electronic toll only" gekennzeichnet. Um die Mautportale ohne Anhalten passieren zu können, müssen hier Fahrzeuge mit ausländischen Kennzeichen vorab registriert werden. Die elektronische Maut wird je nach gewähltem System vorab bezahlt oder von einem Guthaben oder der Kreditkarte abgezogen.
An konventionellen (nicht elektronischen) Mautstationen wird ein Ticket gezogen, das beim Verlassen oder Wechseln der Autobahn in bar oder mit Kreditkarte (Master, Visa) bezahlt wird. Auf einigen Autobahnen, z.B. A7, A8, A11, A15, A17 (südlich von Mira), ist die Bezahlung mit Kreditkarte nicht möglich.
EASYToll - geeignet für Aufenthalte bis 30 Tagen und bei der Einreise über eine elektronisch bemautete Autobahn. An den "Welcome Points", die sich an den grenznahen Autobahnen (A28 - Viana do Castelo; A24 - Chaves; A25 – Vilar Formoso; A22 – Vila Real de Santo António) befinden, bezahlt man mit der Kreditkarte am Automaten. Der Kreditkarte wird dabei das Autokennzeichen für 30 Tage zugeordnet. Der Beleg dient als Zahlungsnachweis und muss mitgeführt werden.
TOLLCard - geeignet für Reisende, die sich länger oder öfter in Portugal aufhalten. Sie ist ein Jahr gültig und kann an den oben genannten Grenzübergängen, in Filialen der Portugiesischen Post (CTT), online (www.tollcard.pt) und in Touristeninformationen erworben werden.
TOLLService - geeignet für Kurzaufenthalte. Die Maut wird im Voraus bezahlt. Das Ticket ist für die Fahrzeugklassen 1 und 2 für beliebig viele Fahrten 3 Tage lang gültig.
Via Verde Visitors - geeignet für einen längeren Aufenthalt von bis zu 90 Tagen; kann auch verlängert werden (www.viaverde.pt). Das System ist nicht an ein Autokennzeichen gebunden. Man mietet einen Sender, der an der Innenseite der Windschutzscheibe befestigt wird.
Dispositivo Temporário (DT) - das Sendermodell der Post. Dieser Sender ist ebenso 90 Tage gültig. Er muss mit einem Mindestguthaben aufgeladen werden. Die Bezahlung erfolgt mit Kreditkarte oder in bar. Ein Restguthaben wird nicht erstattet.
Weitere Informationen zu den Bezahlweisen auf den einzelnen Strecken für Fahrzeuge mit ausländischen Kennzeichen sind erhältlich auf www.portugaltolls.com.
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Man unterscheidet zwischen AE-Auto-Estradas (Autobahnen), IP-Itinerarios Principais (Schnellstraßen), IC-Itinerarios Complementares (untergeordnete Schnellstraßen), EN-Estradas Nacionais (Nationalstraßen) und EM-Estradas Municipais (Landstraßen).
Mietwagen mit und ohne Fahrer sind an Flughäfen und in größeren Städten erhältlich. Das Mindestalter, um einen Mietwagen in Portugal fahren zu dürfen ist 18 Jahre (kann je nach Fahrzeugkategorie variieren) und man muss seit mindestens einem Jahr im Besitz eines Führerscheins sein.
Einige portugiesische Mietwagen sind mit einer elektronischen Mautbox ausgestattet. Die Mautgebühren werden hier mit der Endabrechnung bezahlt. Bei Mietwagen mit portugiesischem Kennzeichen ohne Sender kann die Maut frühestens 48 Stunden und spätestens 5 Tage nach Nutzung der Autobahnen in einer Postfiliale unter Angabe des Kennzeichens bezahlt werden. Das Kennzeichen wird beim Passieren des Mautportals so lange gespeichert, bis die entsprechende Zahlung erfolgt ist. Die Gebühren sind auch online einzusehen: www.ctt.pt.
Die neuen Taxis sind elfenbeinfarben; ältere Modelle grün und schwarz. Taxis haben Taxameter. Fallen Mautgebühren an, übernimmt diese der Fahrgast. Trinkgeld wird freiwillig bezahlt und liegt in der Regel bei 10 Prozent des Fahrpreises. Die Taxipreise hängen im Fenster des Taxis aus oder der Fahrer verfügt über eine nationale Preisliste.
Es gibt regelmäßige Busverbindungen zwischen allen portugiesischen Städten. Weitere Informationen sind erhältlich von Rede Nacional de Expressos.
Verkehrsbestimmungen:
- Fahrzeuge können für maximal 6 Monate eingeführt werden;
- für Motorradfahrer ist Abblendlicht auch tagsüber vorgeschrieben;
- Kinder unter zwölf Jahren oder einer Körpergröße von 1,35 m müssen in einem Kindersitz untergebracht sein;
- Sicherheitsgurte sind auf Vorder- und Rücksitzen Vorschrift (Anschnallpflicht);
- ein Warndreieck muss im Auto vorhanden sein;
- das Tragen von Warnwesten ist bei einer Panne oder einem Unfall Pflicht;
- Reservekanister mit Benzin dürfen nicht mitgeführt werden;
- Promillegrenze: 0,5 ‰.
Geschwindigkeitsbegrenzungen:
- innerorts: 50 km/h;
- auf Landstraßen: 90 km/h;
- auf Schnellstraßen: 100 km/h;
- auf Autobahnen: 120 km/h.
Der ADAC-Auslands-Notruf bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken‑ und ‑unfallschutzes umfangreiche Hilfeleistungen bei Fahrzeugpannen, Verkehrsunfällen, Verlusten von Dokumenten und Geld bis hin zu medizinischen Notfällen. Die Notrufnummer ist rund um die Uhr erreichbar; bei Fahrzeugschäden: Tel. +49 (89) 22 22 22, bei Erkrankungen: +49 (89) 76 76 76.
Der nationale Führerschein ist ausreichend.
Eine Haftpflichtversicherung ist vorgeschrieben. Es genügt der minimale Haftpflichtversicherungsschutz. Für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder gilt als Versicherungsnachweis das Autokennzeichen; dennoch wird empfohlen, die Internationale Grüne Versicherungskarte mitzunehmen, um bei eventuellen Schadensfällen die Unfallaufnahme zu erleichtern und in den Genuss des vollen Versicherungsschutzes zu kommen.
Lissabon hat eine Straßenbahn, eine U-Bahn (Metropolitano) mit 4 Linien (blau, gelb, grün und rot) und zwei städtische Busgesellschaften, Scotturb und Carris. Die Betriebszeiten der Metro sind täglich von 06.30-01.00 Uhr.
Alle größeren portugiesischen Städte haben ein Straßenbahnnetz.
Porto hat eine U-Bahn.
Taxis gibt es überall. Sie haben Taxameter. Innerhalb der Stadtgrenzen gilt ein Einheitstarif, der 4 Fahrgäste einschließt; außerhalb der Stadt wird der Tarif nach zurückgelegten Kilometern berechnet; die Kosten für die Rückfahrt dürfen in den Endpreis eingerechnet werden. Das Trinkgeld ist freiwillig und entspricht gewöhnlich rund 5-10% des Fahrpreises oder einer Aufrundung desselben.
Die Portugiesische Staatsbahn (Caminhos de Ferro Portugueses) unterhält Bahnverbindungen zu allen Städten. Zwischen den größeren Städten verkehren Züge im Stundentakt. Die wichtigsten Züge haben Speisewagen und Minibar. Schnellzüge fahren regelmäßig von Lissabon in die Urlaubsgebiete Cascais und Sintra.
Alfa pendular-Hochgeschwindigkeitszüge fahren von Lissabon an die Algarve; darüber hinaus verkehren sie auch in den Norden des Landes, so etwa nach Porto, Braga oder Guimarães mit Haltestationen in Coimbra und Aveiro.
Intercity-Züge verkehren auf den Strecken Lissabon-Porto-Braga, Lissabon-Guarda, Lissabon-Covilhã, Lissabon-Alentejo und Lissabon-Algarve.
In Lissabon verkehren Fertagus-Züge (www.fertagus.pt) zwischen dem Bahnhof Roma-Areeiro über den Tejo bis Setúbal.
Der Interrail One Country Pass und der Interrail Global Pass sind auch in Portugal gültig.
Fahrpreisermäßigungen: Die Bahn bietet verschiedene Gruppen- und Familientickets an.
Senioren über 65 Jahren erhalten eine Ermäßigung von 50%. Kinder bis 3 Jahren fahren kostenlos, Kinder zwischen 4 und 11 Jahren zahlen den halben Preis. Die European Youth Card bietet Ermäßigungen von 25 % für Jugendliche zwischen 12 und 30 Jahren. Weitere Informationen erteilt die Portugiesische Staatsbahn (s.o.).
InterRail-Pässe sind auch in Portugal gültig, Einzelheiten s. Deutschland. Weitere Informationen von allen DB-, ÖBB- und SBB-Agenturen.
Nähere Auskünfte über Familienpässe, Inklusivreisen per Bahn und Touristentouren erteilen das Fremdenverkehrsamt oder die Portugiesischen Staatsbahnen Caminhos de Ferro Portugueses. Tel. 00 351 707 210 220 (www.cp.pt).
Zwischen zahlreichen Orten an der Küste und auf den größeren Flüssen verkehren Fähren, wie z.B. Transtejo. Nicko Cruises bietet u.a. Flusskreuzfahrten auf dem Douro an.
Für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder gilt die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC). Die EHIC regelt die Versorgung und Kostenrückerstattung beim Krankheitsfall für EU- und EFTA-Staatsbürger. EHIC-Inhaber wenden sich an das nächstgelegene Gesundheitszentrum (Centro de Saúde).
In der EHIC ist kein Rücktransport nach einer schweren Erkrankung oder einem Unfall im Ausland enthalten. Die gesetzlichen Krankenkassen dürfen diese Leistung nicht anbieten. Einen Rücktransport bezahlen nur private Reiseversicherungen. Es wird deshalb empfohlen für die Dauer des Aufenthalts eine Auslandsreise-Krankenversicherung abzuschließen, die Risiken abdeckt, die von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden.
Für Arzneimittel muss normalerweise ein Kostenanteil bezahlt werden.
[1] Nur für die Einreise nach Madeira oder auf die Azoren wird von allen Reisenden, die innerhalb von sechs Tagen nach Aufenthalt in von der WHO ausgewiesenen Gelbfieber-Endemiegebieten einreisen und über ein Jahr alt sind, eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber verlangt. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben sowie Transitpassagiere, die in Madeira oder auf den Azoren den Transitraum nicht verlassen und nicht länger als vier Tage bleiben.
Wegen der Gefahr möglicher Darminfektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. In den meisten Hotels ist Wasser in Flaschen oder sterilisiertes Wasser aus Trinkwasserhähnen erhältlich. Ist dies nicht der Fall, sollte Wasser vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser zubereiten. Fleisch- oder Fischgerichte sollten nur gut durchgekocht und heiß serviert verzehrt werden.
Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken, Poliomyelitis und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.
Landesweit besteht von April bis Oktober das Übertragungsrisiko von Borreliose/Lymekrankheit durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt auf Madeira vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.
Hepatitis A und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
Die durch Schmetterlingsmücken übertragene Leishmaniose sowie die ebenfalls durch Mücken übertragene Krankheit Kala Azar kommen landesweit vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis C kommen vor. Die Impfung wird bei Langzeitaufenthalten für bestimmte Personengruppen (Jugendliche bzw. Schüler, Studenten) empfohlen. Reisende sollten mit dem Arzt unter Berücksichtigung der Empfehlungen im Reiseland die Notwendigkeit der Impfung klären.
Für Arbeitsaufenthalte wird ein Gesundheitszeugnis ("Health Certificate") in englischer Sprache verlangt (Formular auf Anfrage über die Botschaft).
In Portugal und in allen anderen EU-Ländern gilt neben dem digitalen COVID-19-Impfpass (EU Digital COVID Certificate) auch der Nachweis des COVID-Impfstatus mit dem Impfausweis in Papierform. Portugal akzeptiert das Schweizer COVID-Zertifikat.
1 Euro = 100 Cents. Währungskürzel: €, EUR (ISO-Code). Banknoten gibt es in den Werten 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Euro, Münzen in den Nennbeträgen 1 und 2 Euro, sowie 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cents.
Visa, American Express, Diners Club, Maestro, Europay/Mastercard, JCB und andere größere Kreditkarten werden akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Girocard
Mit der Girocard (ehemals ec-Karte) wie Maestro-Karte, V Pay oder Sparcard und Pin-Nummer kann europaweit Bargeld in der Landeswährung von Geldautomaten abgehoben werden. In vielen europäischen Ländern ist es auch möglich, in Geschäften mit der Debitkarte zu bezahlen. Karten mit dem Cirrus-, V-Pay- oder Maestro-Symbol werden europaweit akzeptiert. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.
Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.
Reiseschecks sind in Deutschland und in der Schweiz nicht mehr und in Österreich kaum noch erhältlich. Reiseschecks werden in Portugal nur in größeren Städten in wenigen Banken und Wechselstuben akzeptiert.
Mo-Fr 08.30-15.00 Uhr. Einige Banken in Lissabon haben Mo-Fr bis 18.00 Uhr geöffnet.
Algarve: Die Bank im Einkaufszentrum Vilamoura Marina hat täglich 09.00-21.00 Uhr geöffnet.
Geld kann in Banken, Sparkassen, Wechselstuben (cámbios) oder an Geldwechselautomaten umgetauscht werden. Es wird empfohlen keine größeren Geldsummen mit sich zu führen.
Amtssprache ist Portugiesisch. Geschäftsleute sprechen häufig Englisch und Französisch und zuweilen auch Deutsch.
Darüber hinaus gibt es noch regionale Feiertage.
Folgende Artikel können (bei Einreise aus Nicht-EU-Ländern) zollfrei nach Portugal von Personen ab 17 Jahren eingeführt werden:
200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak;
1 l Spirituosen mit einem Alkoholgehalt über 22% oder 2 l Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von höchstens 22%;
4 l Tafelwein;
16 l Bier;
Geschenke/sonstige Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 € (Flug- und Seereisen) bzw. 300 € (Reisen mit der Bahn/dem Auto); Kinder unter 15 Jahren generell 175 €.
Tabakwaren und Alkoholika dürfen nur von Personen ab 17 J. eingeführt werden.
Reisende, die von außerhalb der Europäischen Union u. a. Fleisch- und Milcherzeugnisse in die EU einführen, müssen diese anmelden. Die Regelung gilt nicht für die Einfuhr von tierischen Produkten aus den EU-Staaten sowie aus Andorra, Liechtenstein, Norwegen, San Marino und der Schweiz. Wer diese Produkte nicht anmeldet, muss mit Geldstrafen oder strafrechtlicher Ahndung rechnen.
Für lebendes Geflügel, Fleisch und Fleischerzeugnisse besteht im Reiseverkehr ein generelles Einfuhrverbot aus Drittländern (ausgenommen aus den Färöer, Grönland, Island, Liechtenstein und der Schweiz).
Der Warenverkehr innerhalb der EU ist für Reisende unbeschränkt, sofern die Waren für den persönlichen Bedarf und nicht für den Weiterverkauf bestimmt sind. Außerdem dürfen die Waren nicht in Duty-free-Shops gekauft worden sein. Über den persönlichen Eigenbedarf kann von den Reisenden ein Nachweis verlangt werden. Die Mitgliedstaaten haben das Recht, Verbrauchsteuern auf Spirituosen oder Tabakwaren zu erheben, wenn diese Produkte nicht für den Eigenbedarf bestimmt sind.
Als persönlicher Bedarf gelten folgende Höchstmengen:
800 Zigaretten (Personen ab 17 J.);
400 Zigarillos (Personen ab 17 J.);
200 Zigarren (Personen ab 17 J.);
1 kg Tabak (Personen ab 17 J.);
10 Liter hochprozentige Alkoholika (Personen ab 17 J.);
20 Liter mit Alkohol angereicherter Wein (z. B. Port oder Sherry) (Personen ab 17 J.);
90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein) (Personen ab 17 J.);
110 Liter Bier (Personen ab 17 J.);
Tee, Parfüms und Medikamente sind bei der Einreise nach Portugal ohne Begrenzung;
Andere Waren: Der Warenverkehr innerhalb der EU ist für Reisende unbeschränkt. Ausgenommen davon sind jedoch Goldlegierungen und Goldplattierungen in unbearbeitetem Zustand oder als Halbzeug (Halbfabrikat) und Treibstoff. Kraftstoff darf nur mineralölsteuerfrei aus einem EG-Mitgliedstaat eingeführt werden, wenn er sich im Tank des Fahrzeuges oder in einem mitgeführten Reservebehälter befindet. Dabei wird eine Kraftstoffmenge von bis zu 10 Litern im Reservebehälter nicht beanstandet.
Wenn darüber hinausgehende Mengen dieser Waren mitgeführt werden, wäre z. B. eine Hochzeit ein Ereignis, mit dem sich ein Großeinkauf begründen ließe.
Anmerkung: Allerdings gibt es bestimmte Ausnahmen von der Regelung des unbeschränkten Warenverkehrs. Sie betreffen insbesondere den Neufahrzeugkauf und Einkäufe zu gewerblichen Zwecken. (Nähere Informationen hinsichtlich Steuern für Kraftfahrzeuge stehen im Leitfaden „Kauf von Waren und Dienstleistungen im Binnenmarkt“ der Europäischen Kommission.)
Der Duty-free-Verkauf auf Flug- und Schiffshäfen wurde für Reisen innerhalb der EU abgeschafft. Nur noch Reisende, die die EU verlassen, können im Duty-free-Shop billig einkaufen. Bei der Einfuhr von Waren in ein EU-Land, die in Duty-free-Shops in einem anderen EU-Land gekauft wurden, gelten dieselben Reisefreimengen und derselbe Reisefreibetrag wie bei der Einreise aus nicht EU-Ländern.
Weitere Informationen sind vom portugiesischen Zoll erhältlich.
Die Landesvorwahl ist 00351.
Telefonzellen und öffentliche Telefone können mit Münzen oder Telefonkarten genutzt werden. Telefonkarten können in den Geschäften der MEO, in Postämtern sowie in einigen Kiosken und Tabakwarenläden erworben werden. Es gibt in größeren Städten und in Touristengebieten Internet-Cafés, wo man skypen kann.
Die allgemeine Notrufnummer ist 112.
GSM 900/1800 und 3G 2100. Netzbetreiber sind MEO, NOS und Vodafone. Die Netzabdeckung ist in Portugal sehr gut. Internationale Roaming-Verträge bestehen.
Auslandsroaming ist innerhalb der EU zum regulären Heimattarif des jeweiligen Anbieters nutzbar. Roaming-Gebühren wurden innerhalb der EU Mitte 2017 abgeschafft.
Internetanbieter sind u.a. Vodafone und MEO.
Internet-Cafés gibt es in allen städtischen und in einigen ländlichen Gebieten. Zahlreiche Cafés und Postämter, sowie andere öffentliche Einrichtungen bieten kostenpflichtigen Zugang zum Internet an. Mobiles Surfen ist in sogenannten "wireless"-Zonen in Restaurants, Hotels, an öffentlichen Orten wie Konferenzräume, Flughäfen, Raststätten und Einkaufszentren möglich. Mobiles Surfen im Internet ermöglichen u.a. auch die kostenpflichtigen Goodspeed-Wi-Fi-Hotspots.
Post von Portugal und den Azoren nach Nordeuropa ist ca. drei Tage, von Madeira ca. fünf Tage unterwegs. Alle Postämter haben Schalter für postlagernde Sendungen. Öffnungszeiten der Postämter (correios): Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr. Die Hauptpostämter in Lissabon und an den Flughäfen sind auch samstags geöffnet.
Zahlreiche deutschsprachige Radiosender lassen sich u.a. über Astra-Satelliten bzw. über das Internet in Portugal empfangen.
In Lissabon sind die Geschäfte in der Rua Augusta (Baixa) ideal für ausgedehnte Einkaufsbummel. Der Chiado ist jedoch immer noch die beste Einkaufsgegend. Kacheln, feines Porzellan, Stoffe und Teppiche, Kristallwaren und Schmuck sind schöne Mitbringsel. Kunstgewerbeläden (Artesanatos) bieten hübsche Qualitätswaren. Im Centro de Turismo e Artesanato in der Rua Castilho ist die Auswahl besonders groß. Die Geschäfte schließen im Allgemeinen zwischen 13.00 und 15.00 Uhr, und bleiben bis 19.00 Uhr geöffnet. Wer Antiquitäten mit nach Hause nehmen möchte, sollte in die Rua da Escola Politécnica gehen. Gelegenheitskäufe findet man in der Rua Dom Pedro V. (Bairro Alto), die sich an die Rua da Escola Politécnica anschließt. So richtig kramen und stöbern kann man auf dem sonntäglichen Flohmarkt in der Chão da Feira beim Castelo de São Jorge.
Einkaufstips: Lederwaren, Kupfergegenstände, Keramik, handbearbeitetes Gold und Silber, Stickereien und Wandteppiche, Holzschnitzereien, Korkprodukte, Porzellan und Geschirr, Kristall- und Glaswaren.
Öffnungszeiten der Geschäfte: Normalerweise Mo-Fr 09.00-13.00 und 15.00-19.00 Uhr (im Dezember bis 18.00 Uhr), Sa 09.00-13.00 Uhr (im Dezember auch 15.00-19.00 Uhr geöffnet). Einkaufszentren sind 10.00-24.00 Uhr geöffnet.
Meeresfrüchte spielen eine große Rolle in der einheimischen Küche; die Gerichte können jedoch recht kostspielig sein. Suppen, die oft eher Eintopfgerichten gleichen, werden als Hauptmahlzeit serviert. Typisch portugiesische Gerichte sind Sopa de Marisco (Suppe aus Schalentieren mit Wein), Caldo Verde (grüne Suppe aus fein geschnittenem Grünkohl), Bacalhau (getrockneter Kabeljau, der zu über 100 verschiedenen Gerichten verarbeitet wird), Caldeirada (ein Fischeintopf aus neun verschiedenen Fischen, Zwiebeln und Tomaten), Carne de Porco a Alentejana (gebratenes Schweinefleisch mit einer Soße aus Muscheln, Tomaten und Zwiebeln). Beliebte Nachspeisen sind Arroz Doce (Milchreis), Flan (Karamelpudding), Madeira-Pudding und Nuvens (Vanillepudding).
Getränke: Die portugiesischen Tafelweine sind preiswert. Die bekanntesten Weine sind: Dão und Serradayres (rot), Bucelas und Colares (weiß), Vinho Verde (junger Wein, weiß oder rot). Bica ist eine kleine Tasse sehr starken, schwarzen Kaffees; Galão ein Glas Milchkaffee, und eine Carioca de Limão ist eine Tasse Tee aus Zitronenschalen, der sehr aromatisch und überhaupt nicht sauer schmeckt.
Lissabon: Ob regionale Küche oder internationale Spezialitäten, alles ist zu haben. Vor allem kleine Gaststätten haben immer einige leckere Cozidos (Eintöpfe) zur Auswahl. Bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt sind die Tascas, in denen herzhafte Kost zu niedrigen Preisen serviert wird. Man findet sie vor allem im Bairro Alto. In den Pastelarias, der portugiesischen Version eines Kaffeehauses, kann man auch den süßen Hunger stillen. Sonntags haben viele Restaurants Ruhetag. Da die Portionen generell selbst von ausgehungerten Touristen nicht zu schaffen sind, teilt man sich am besten ein Gericht und verlangt »uma meia dose«. Mittagessen wird von 11.30 bis 15.00 Uhr serviert, Abendessen zwischen 20.00 und 22.00 Uhr. Schlips und Kragen werden nur in den besten Restaurants verlangt. Die Preise sind, verglichen mit anderen europäischen Hauptstädten, günstig. Für den kleinen Hunger zwischendurch kann man auch auf die üblichen Schnellrestaurants zurückgreifen. Wer mit der Fähre über die Tejo-Mündung nach Almada übersetzt, kann sich in den ausgezeichneten Fischrestaurants stärken.
Römisch-katholisch (84,5%). Protestantische, muslimische und jüdische Minderheiten.
Umgangsformen: Althergebrachte Höflichkeit und warmherzige südeuropäische Gastfreundlichkeit sind selbstverständlich.
Kleidung: Legere Bekleidung ist durchaus akzeptabel, Badebekleidung sollte jedoch nur am Strand getragen werden.
Rauchen: Rauchen ist in Restaurants, Bars, Cafés und Diskotheken verboten. Lediglich Lokale, die über mehr als 100 Quadratmeter Fläche verfügen, können Raucherzonen einrichten.
In öffentlichen Einrichtungen wie in Museen sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln wie in Zügen, Bussen und U-Bahnen sowie auf Flughäfen und Fähren ist das Rauchen verboten.
Zigarettenstummel gelten in Portugal per Gesetz als Müll und müssen ordnungsgemäß entsorgt werden. Wer Zigarettenstummel auf den Boden wirft oder am Strand in den Sand steckt, muss mit einer Geldbuße rechnen.
Trinkgeld: Ein Trinkgeld in Höhe von 10-15% ist in der Gastronomie üblich. Wenn der Kellner das Wechselgeld zurückbringt, lässt der Gast das Trinkgeld auf dem Tisch liegen. Als äußerst unhöflich gilt es jedoch, Kleinstbeträge wie Zwei- oder Fünf-Cent-Stücke liegen zu lassen. Im Taxi wird der Fahrpreis aufgerundet.
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