Viamonda Blog

Der Dschungel von Nepal und das mystische Bhutan

Voller Zufriedenheit und beeindruckender Erlebnisse sitze ich nun im Flieger in Richtung Heimat. Von der Reise nach Nepal und in das geheimnisvolle Bhutan werde ich sicherlich noch meinen Ururenkeln erzählen. So viele schöne Erinnerungen habe ich dabei gesammelt.

Die Privatreise von viamonda hat mir dabei geholfen, diesen Urlaub genau nach meinen Wünschen zu gestalten. Bei einer längeren Reise gehe ich ungern Kompromisse ein und möchte sie individuell auf meine Bedürfnisse abstimmen können. Die verschiedenen Blöcke, die man bei viamonda dazu buchen kann oder eben nicht, haben mich bei meiner individuellen Reiseplanung unterstützt. Außerdem konnte ich beim Veranstalter den Standard meiner Hotels selber auswählen und so auch die Lage beeinflussen, was für mich wesentlich war. Somit stand einer gelungenen und unvergesslichen Reise nichts im Weg.

Reiseverlauf der 15-tägigen Privatreise “Nepal & Bhutan – 2 Länder im Himalaya”

Tag 1 und 2: Kathmandu und seine ehrfürchtigen Tempel

Nach einer längeren aber angenehmen Anreise zum Flughafen von Kathmandu wurde ich mit einer warmen Herzlichkeit und Offenheit begrüßt. So konnte ich schon positiv und voller Vorfreude in mein Abenteuer starten. Auf der Fahrt in mein Hotel erblickte ich bereits zum ersten Mal die ehrwürdigen, silberweiß glänzenden Gletscher des Himalaja. Nun war ich wohl in Nepal angekommen, einem Land facettenreicher Kulturen und unvergänglicher Schönheit.

Am nächsten Morgen brach ich schon früh auf, um die Hauptstadt Nepals zu erkunden. Obwohl Kathmandu eine dynamische Metropole ist und mit rund 1 Million Einwohner auch eine stark besiedelte, ist sie eine geruhsame Stadt. Die vielen Tempel und Schreine aus verschiedenen Epochen erzählen viele Geschichten und strahlen dabei etwas ganz Friedvolles und Ehrfürchtiges aus. Ich besichtigte zunächst den Durbar-Platz, der auch zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Um aber auch Einblicke in das Leben der Gläubigen zu erhalten, die rings um den prunkvollen königlichen Palast leben, bin ich auch durch die kleinen Gassen um den Platz gelaufen.

Nach einem Stopp am Kasthamandap ging die Tour weiter nach Patan. Patan selbst war einst ein eigenständiges Königreich. Im Lauf der Zeit ist die Stadt jedoch mit Kathmandu zusammengewachsen. Heute trennt die beiden nur noch der Bagmati River. Am Mahabuddha Tempel konnte ich sogar einen kurzen neugierigen Blick auf eine echte Buddha Statue werfen, während Buddhisten Räucherstäbchen anzündeten.

Tag 3 und 4: Dschungelabenteuer im Chitwan Nationalpark

Die ersten kulturellen Eindrücke von Nepal hinter mir gelassen, befand ich mich nun inmitten der ursprünglichen Natur im Chitwan Nationalpark. Es waren ganz besondere Tage, die ich so schnell nicht vergessen werde. Mitten im Dschungel zwischen exotischen Tieren wie Nashörnern, Elefanten und sogar Krokodilen, kam ich mir wie im Traum vor. Die Fahrt mit dem Kanu quer durch die Natur war für mich, die gerne etwas Action hat, ein ganz besonderes Erlebnis. Aber auch die ursprüngliche Flora und Fauna und die rund 350 verschiedenen Vogelarten, die hier leben und den Dschungel in ein Konzert verwandelten, machten diese Expedition unvergesslich. Da ich selbst die Kategorie meines Hotels auswählen konnte und somit auch die Lage, habe ich mich für ein Hotel direkt am Park entschieden. So konnte ich die natürliche Atmosphäre weiter genießen.

Tag 5 und 6: Die Aura der höchsten Gipfel Nepals

Die nächsten überwältigenden Impressionen ließen nicht lange auf sich warten. Die Fahrt zum Pokhara Tal war mein persönliches Highlight. Pokhara wird nicht umsonst als „die Perle Nepals“ bezeichnet. Natürlich hatte ich mich vorab ein wenig über das Bergtal informiert. Aber keine Bilder können dieses unbeschreiblich majestätische Bergpanorama und seine Aura beschreiben. Es bietet einen Blick auf die größten Berge Nepals, umringt von idyllischen Bergseen. Diese Atmosphäre kann nur schwer in Bildern festgehalten werden und ich bin froh, selbst dort gewesen zu sein. Da mir der Nachmittag zur freien Verfügung stand, schnappte ich mir meine Kamera und mein Notizbuch, um dieses bezaubernde Panorama auf mich wirken zu lassen und einfach zu genießen.

Am nächsten Tag ging es bereits weiter mit unbeschreiblichen Eindrücken, die ich versuchte mit meiner Kamera festzuhalten. Ein gelungener Abschluss dieser Tour war die Bootsfahrt in der Dämmerung auf dem Phewa-See, in dem sogar Wasserbüffel noch ihre Runden drehten. Ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus, als sich auch noch der Gipfel des Himalaja im Wasser spiegelte. Es war wirklich traumhaft schön und auch sehr romantisch.

Tag 7 und 8: Perfekter Ausblick auf die Himalaja-Gebirgskette

Von der antiken Stadt Dhulikhel ging es über Nagarkot zurück nach Kathmandu, das sich circa 30 km östlich von der Metropole befindet. Das Glück war auch an diesem Tag ganz auf meiner Seite. Das Wetter war hervorragend und ich hatte eine perfekte Sicht von den höheren Lagen von Nagarkot auf die majestätische Himalaja-Gebirgskette. Hier konnte ich eine idyllische Ruhe genießen, bevor es mich wieder zurück in den Stadttrubel von Kathmandu verschlug.

Tag 9 und 10: Das mystische Bhutan

Nun ging die Reise weiter gen Osten nach Bhutan. Die Reisezeit war zwar kurz, aber etwas turbulent, da wir die Gebirgskette überflogen. Nach einer kurzen Absprache mit dem deutschen Reiseleiter habe ich meine Kamera eingepackt und bin gemütlich durch die Hauptstadt Bhutans spaziert, Thimphu. Dank der vielen kleinen und niedlichen Läden konnte ich eine Reihe von Souvenirs für meine Freunde und Familie einsammeln. Nach einem entspannten Abend in der Stadt stand am nächsten Morgen Kultur auf dem Programm. Den Anfang machte die mystische Tempelanlage Changangkha Lhakhang, die eine Klosterschule in ihrem Inneren beherbergt. Vom Tempelhof hatte ich dann einen phänomenalen Ausblick auf das Thimphu-Tal. Die Spiritualität des Ortes und die Natur, die mich umgab, machten ihn unverkennbar einzigartig.

Der Besuch des Kings Memorial mit seiner ganz besonderen Stimmung und Tashichho Dzong, die „Festung der glorreichen Religion“, haben meine kulturellen Eindrücke und die Mystik von Bhutan vervollständigt. Was den Tag perfekt abschloss, war der Besuch auf dem Markt von Thimphu. Hier gewann ich Einblicke in den Alltag der Bewohner von Thimphu und konnte so näher am Leben der Menschen dort teilhaben. Dies macht für mich eine Reise erst richtig authentisch, da man hautnah die Verwurzelung der Menschen vor Ort und deren Kultur miterleben kann. Die Menschen in Bhutan sind mir als äußerst warmherzig in Erinnerung geblieben und hatten immer ein Lächeln im Gesicht.

Tag 12 und 13: Aufbruch nach Paro und dem „Nest des Tigers“

Bevor es nach Paro ging, machte ich einen kurzen Stopp am ältesten Palast des Landes, dem Simtokha Dzong. Paro ist ebenfalls eine historische Stadt, die mitten im Tal liegt und von einer malerischen Naturkulisse umgeben ist, dem Paro-Tal. Die Stadt hat bei mir einen ganz speziellen Eindruck hinterlassen. Die einheitlich gestalteten Häuser waren unnachahmlich mit Holzzierrat geschmückt. Interessant war auch, dass an nahezu jedem Haus, Eingang oder Ähnlichem ein Phallus zu sehen war. Wie ich herausfand, ist dies in Bhutan ein Schutzsymbol, das die Bewohner vor bösen Dämoninnen beschützen soll.

Ein weiterer magischer Moment wartete am nächsten Tag mit der Exkursion zum „Nest des Tigers“ auf mich, dem Kloster des verwunschenen Bhutan. Durch einen lichten Kiefernwald mit Blumen, die facettenreich leuchteten, ging es zu Fuß hinauf zum Kloster. Begleitet von dem Rauschen des Flusses und dem Affengeschrei kam ich schließlich oben an und genoss die magische Atmosphäre und den einzigartigen Ausblick. Mir stand der Nachmittag zur freien Verfügung. Da dies der letzte Tag in Bhutan war, bevor es zurück nach Kathmandu gehen sollte, entschloss ich mich dazu noch weiter auf Entdeckungstour zu gehen.

Nachprogramm: Lumbini und Siddhartha Gautama

Für meinen ganz individuellen Abschluss konnte ich erneut aus verschiedenen Blöcken ein Nachprogramm meiner 15-tägigen Reise auswählen. Da ich mich weiter auf den Spuren von Kultur, Natur und Religion begeben wollte, entschied ich mich für eine Reise nach Lumbini. Dieses kleine Dorf ist die Geburtsstätte einer der bedeutendsten Männer der Weltgeschichte: Siddhartha Gautama. Hier scheint sich die Welt auch irgendwie langsamer zu drehen. Was mir eine gute Gelegenheit bot, um das Erlebte Revue passieren zu lassen und Abschied von meinem ganz besonderen, unvergesslichen Urlaub zu nehmen. Lumbini ist wirklich klein und war daher auch ein willkommener Ausklang für mich. Meine letzten Urlaubstage haben mich nur noch zufriedener gestimmt. Voller neuer Inspirationen und frischer Energie konnte es nun wieder zurück ins Heimatland gehen. Diese unbeschreibliche Reise werde ich nie vergessen.

Meine individuell zusammengestellte Reise hat mir den perfekten Mix aus Kultur und atemberaubender Natur gegeben. Mit der freien Wahl meiner Hotels konnte ich auf meine eigenen Bedürfnisse eingehen, so dass auch hier kein Wunsch offenblieb. Das Nachprogramm, das ich optional dazu gebucht hatte, vervollständigte meinen kulturellen Einblick von Nepal. Viele tolle Erlebnisse und unverwechselbare Panoramen haben meine Privatreise unvergesslich gemacht.

Ein Reisebericht von Karin W. aus Hamburg

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