Viamonda Blog

Myanmar – asiatische Kultstätten und traumhafte Strände

Eine Reise nach Myanmar stand schon lange auf meiner Wunschliste, denn die asiatische Kultur war für mich schon immer fremd und einzigartig. Ich entschied mich für eine Privatreise mit viamonda, da ich zusammen mit meiner Freundin das exotische Land unabhängig, aber auch gut betreut und sicher, erkunden wollte. Unzählige Tempel und jahrtausendealte Kultstätten zogen mich schon lange in ihren Bann und eine Reise an den traumhaften Ngapali Beach – einer der schönsten Strände Asiens – durfte dabei auf keinen Fall fehlen. Ich erlebte unvergessliche Tage, die Wahl einer Privatreise sollte sich als eine sehr gute herausstellen.

Mit dem vielseitigen Programm, das sich individuell an unsere Vorstellungen anpassen ließ, konnten wir uns einerseits darauf verlassen, dass wir auf unserer Reise keinen wichtigen Ort versäumen würden – in einem Land mit einer überwältigenden Vielzahl an Sehenswürdigkeiten kann man schnell den Überblick verlieren – und andererseits blieben wir in unseren Entscheidungen frei.

Reiseverlauf der 14-tägigen Privatreise “Myanmar – Kulturschätze und Traumstrände”

Vorprogramm und Tag 1: Besichtigung der Metropole Yangon

Eine Besonderheit des Angebots von viamonda ist, dass wir uns unsere Rundreise "Myanmar – Kulturschätze und Traumstrände" aus mehreren Blöcken, bestehend aus einem Vorprogramm, einem Hauptprogramm und einem Nachprogramm, individuell zusammenstellen konnten. Erstmal wollten wir in Yangon ankommen, der größten Stadt Myanmars. Schon bei den ersten Schritten durch die Metropole waren wir überwältigt: In Yangon herrschte ein lebhaftes Treiben, es ging bunt und laut zu, zwischen kleinen Essensständen mit traditionell gekleideten Einheimischen ragte moderne Architektur empor. Das absolute Highlight war die Shwedagon-Pagode, eines der Wahrzeichen Myanmars. Religiöses Treiben und meditierende Mönche trafen hier auf eine goldglitzernde, sakrale Architektur und hinterließen einen bleibenden Eindruck bei uns.

Tag 2 – 4: Tempelbesichtigungen und eine Ballonfahrt in Bagan

Nach dem Frühstück ging es am nächsten Tag nach Bagan. Der Flug dauerte nicht lange, nach etwa 1,5 h kamen wir in der historischen Königsstadt an. Wir entschieden uns erst mal für eine Sightseeingtour, um einen Rundumblick über die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten zu bekommen. Dabei trafen wir auf beeindruckende Pagoden und Tempel, wie die Shwezigon-Pagode. Auf den Straßen tummelte sich das Leben, Einheimische knieten zum Gebet in den Kultstätten nieder, die goldglänzende Architektur beeindruckte uns, sie war nichts im Vergleich zu dem, was wir aus Europa gewohnt waren.

Der Kyansittha-Höhlentempel inmitten der grünen Natur strömte vollkommene Ruhe und Erhabenheit aus. Zwischen schwach beleuchteten, langen Korridoren befanden wir uns inmitten reich verzierter Wandgemälde. Der Ananda-Tempel war schon von Weitem wegen seiner goldenen Kuppel gut zu erkennen. Die burmesische Tempelarchitektur und vier über 12 m große Buddha Statuen im Inneren, allesamt vergoldet, zogen uns in ihren Bann – es schien, als würden sie ihren Gesichtsausdruck ändern, je näher wir an sie herantraten. Die nächsten Tage standen zur freien Verfügung und so teilten wir sie uns ein bisschen auf: Wir nutzten sie zum Teil für weitere Erkundungen der geschichtsträchtigen Stadt in Eigenregie, aber freuten uns auch auf ein Highlight am dritten Tag.

Diesen begannen wir zunächst mit einer Ballonfahrt über Bagan, ein Erlebnis, auf das wir besonders gespannt waren. Nachdem wir die Stadt am Tag zuvor in all ihrer Pracht zu Fuß durchstreift hatten, freuten wir uns nun auf den Blick von oben: Bei Sonnenaufgang verströmte die Gegend mit ihren zahlreichen Tempeln und Pagoden noch einmal einen ganz anderen Flair und wir entdeckten die uns bekannten Bauwerke im morgendlichen Sonnenschein wieder – absolut empfehlenswert! Neu Entdecktes aus der Luft haben wir dann an Tag vier natürlich nochmals durchstöbert.

Tag 5 – 6: Besuch der alten Königsstadt Mandalay

Am fünften Tag unserer Reise ging es weiter in die Stadt Mandalay, der letzten Hauptstadt des birmanischen Königreichs. Dort angekommen begaben wir uns zur Mahamuni-Pagode. Durch lange, überdachte Basarpassagen mit interessanten Läden kamen wir am Heiligtum an. Hier trafen wir auf die bedeutendste Buddhafigur des Landes, von der nur noch das Gesicht zu erkennen war. Im Laufe der Zeit hatten unzählige Pilger die Figur vollkommen mit Blattgold bedeckt! Der Überlieferung nach soll es sich hierbei um eines der fünf Ebenbilder Buddhas handeln, die noch zu Lebzeiten des Meisters hergestellt wurden.

Leider durften sich nur Männer der Figur nähern und ihr Blattgold aufkleben, weshalb meine Freundin und ich das Geschehen aus einiger Entfernung beobachten mussten. In der Kuthodaw-Pagode trafen wir auf das nächste Highlight: Wir betraten eine monumentale Anlage, bestehend aus insgesamt 729 Tempeln, auch "das größte Buch der Welt“ genannt.

In jedem dieser Tempel befindet sich je eine beschriftete Marmortafel, die alle zusammen die buddhistischen Lehren beinhalten. Diese wurden in birmanischer Schrift und in Pali verfasst, so dass wir erst gar nicht in Versuchung gerieten sie zu lesen: Hätten wir uns das vorgenommen, so wären wir an dem Tag wohl nicht mehr fertig geworden. Tags darauf erkundeten wir Mandalay auf eigene Faust und mischten uns unter das bunte Leben der Einheimischen und Besucher.

Tag 7 – 8: Wandern rund um Kalaw

Die folgenden Tage verbrachten wir in Kalaw und schlossen uns einer Wanderung nach Myin Ma Hti an, einem Dorf der Danu. Wir befanden uns hier abseits des städtischen Treibens, das wir die Tage zuvor erlebt hatten und konnten die Stille der unberührten Natur auf uns wirken lassen. Die Wanderung dauerte etwa 3,5 h und führte uns durch Kiefernwälder und über weite Felder.

Wir befanden uns in vollkommenem Einklang mit der Natur – ein spirituelles Erlebnis der anderen Art. Angekommen in Myin Ma Hti wollten wir uns natürlich nicht die bekannte Tropfsteinhöhle entgehen lassen, die mit unzähligen Buddha Statuen ausgestattet war und eine geradezu mystische Atmosphäre verströmte.

Tag 9 – 10: Zauberhafte Kulissen am Inle Lake

Am nächsten Tag bestiegen wir unser Boot, das uns zum nächsten Ziel, dem Inle Lake, bringen sollte. Die Fahrt bescherte uns zahlreiche Fotomotive, darunter die berühmten Einbeinruderer, die bei ihrer Arbeit auf nur einem Bein die Balance halten, um die Hände für Reusen und Fangkörbe freizuhaben. Wir passierten wundervolle Kulissen, mit farbenfrohen Pflanzen und duftenden Lotusblüten. Besonders am Abend schien der Inle See geradezu zu leuchten, was wir von unserem Hotel aus beobachten konnten. Wir waren von der Bootstour so begeistert, dass wir uns dazu entschieden, am nächsten Tag die schwimmenden Dörfer näher zu erkunden. Also besuchten wir mit einem schmalen Langboot das größte Dorf des Sees – das ganze Leben spielt sich hier auf dem Wasser ab; die hölzernen Häuser stehen dabei auf Stelzen, sogar Schweine und Hühner wohnen hier in Ställen auf dem Wasser.

Nachprogramm und Tag 11 – 14: Entspannen am Ngapali Beach

Die letzten Tage verbrachten wir am Ngapali Beach. Diesen wählten wir, da wir unseren abenteuerlichen Urlaub in aller Ruhe ausklingen lassen wollten. Die Küste lädt mit dem langen, weißen Strand und dem kristallklaren Wasser zum Baden und Erholen ein. Wir erlebten noch einige entspannende Tage unter traumhaften Palmen und übernachteten im Hotel Sandoway Resort, das direkt am Strand lag. Die Ruhe tat uns nach den ereignisreichen Tagen unglaublich gut. Bis zum Abflug genossen wir unsere freie Zeit und tauchten vollkommen im maritimen Flair ab.

Resümee einer eindrucksvollen Reise

Zurück im Flieger nach Deutschland waren wir vollgepackt mit neuen Eindrücken und absolut begeistert von der Schönheit Myanmars. Unser Programm war sehr abwechslungsreich und bescherte uns unvergessliche Erlebnisse und Einblicke in eine für uns bis dahin vollkommen fremde Welt. Die individuell gestaltbare Reise ermöglichte es uns, aus verschiedenen Optionen das zu wählen, was uns am interessantesten erschien. Wir fühlten uns vor Ort sehr gut betreut und konnten sorgenfrei von Stadt zu Stadt reisen, ohne uns den Kopf zu zermahlen, was wir dort sehen wollten. Die angebotenen Programme gaben uns die Sicherheit, im fremden Land nicht unterzugehen. So konnten wir die wichtigsten und beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten auf eine entspannte Art und Weiseerleben.

Ein Reisebericht von Stephan K. aus Potsdam

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