Viamonda Blog

Fernost exotisch: Traumstrände und Naturerlebnis im Süden Thailands

Viel zu kurz war meine Asien-Reise in den Süden Thailands. Wie gerne würde ich noch weiter an den Paradiesstränden unter Kokusnusspalmen entspannen und die sagenhafte Natur des Dschungels bei einem Elefantenritt oder einer Wasserfall-Tour erleben. Ich werde mich noch lange an diese 11 Tage zurückerinnern. Auch deswegen, weil die Reise wie auf mich zugeschnitten war: Die Kombination aus Privatreise mit dazu buchbaren Extras und einer perfekten Organisation hat mich als Individualurlauber angesprochen. Und letztendlich dazu geführt, dass ich nicht lange gezögert habe und mich für einen Urlaub mit viamonda entschieden habe.

Die Erlebnistour durch die Nationalparks Thailands und der Inselzauber auf Phuket und Ko Lanta waren die Highlights meiner Reise. Eine Reise ins fernöstliche Thailand sollte nach meinen Vorstellungen nicht zu vorbestimmt sein. Bei viamonda konnte ich selbst bestimmen, wie und wo ich übernachten möchte. Da bei meinem Trip der Naturgedanke im Vordergrund stand, waren auch die Unterkünfte den landestypischen Gewohnheiten angepasst. Darüber hinaus bestand für mich die Möglichkeit, zu meiner Rundreise ein Vor- und Nachprogramm dazu zu buchen.

Reiseverlauf der 11-tägigen Privatreise “Traumstrände und Naturerlebnis im Süden Thailands

Vorprogramm Bangkok: Stadt der Engel

Im Nachhinein hätte ich mich wohl sehr geärgert, hätte ich das Bangkok City Package bei viamonda nicht mitgebucht. So startet mein Urlaub in Thailand in der Millionenmetropole, in der ich einen ersten Eindruck vom Land des Lächelns erhalte. Wie sich herausstellte, war der Stadtbesuch ein eindrucksvoller Kontrast zu meinem restlichen Trip, der eher entspannt und idyllisch verlaufen sollte.

In Bangkok werden alle meine fünf Sinne gleichzeitig angeregt: Tempelkultur, exotisches Essen, Marktgeschehen, Shoppingdestinationen, pulsierendes Nachtleben, Wellness-Oasen und die schönsten Rooftop-Bars prallen hier aufeinander. Bangkok ist eine jener Städte, die nie zur Ruhe kommen. Autos und Menschen schieben sich auch noch weit nach Mitternacht über die sechsspurigen Straßen, die mit hohen Billboards und Werbe-Monitoren in Deutschland schon wegen der Sicherheitsmaßnahmen undenkbar wären. Auf dem kulturellen Pflichtprogramm stehen auch für mich der goldene schlafende Buddha im Wat Pho, Wat Arun mit den in der Sonne schimmernden Mosaiksteinen am Ufer des Chao Phraya Flusses und der Sitz der königlichen Familie, der Große Palast.

Tag 1: Inselzauber Phuket

Erschöpft und mit vielen Eindrücken verlasse ich Bangkok und freue mich auf Strand, Meer, Sonne und Cocktails an der Beachbar. Der erste Eindruck von Phuket ist eher überraschend: Hier geht es kaum weniger turbulent zu, als in Bangkok. Die Insel gehört zu den größten Thailands und so miete ich mir ein Motorrad und erkunde das kurvenreiche Eiland erst einmal für mich allein. Mit dem heißen Sommerwind in den Haaren fahre ich von Bucht zu Bucht. Diese sind mal idyllisch und einsam, mal bunt geschmückt mit vielen Liegestühlen und Sonnenschirmen. Die hohen Wellen bieten viel Spaß, besonders beim Jetski-Fahren.

Tag 2: Abtauchen in der Andamanensee

Eher ruhig und erholsam wird es am nächsten Tag beim Kajaking in der Phang Nga Bay. Tatsächlich lohnt es sich hier, ins Boot zu steigen. Nur so kommt man zu den bizarr anmutenden, winzigen Küsteneinschnitten, die ich vom Strand aus sonst nie entdeckt hätte. Mein Blick wandert hinauf zu den mit grün überwucherten Felsenblöcken aus gewaltigem Kalk, die mitten im Meer stehen. Es ist herrlich, vom Kajak ins glasklare Meer zu springen, wo die Fischschwärme auseinanderweichen. Gut, dass ich Schnorchel und Taucherbrille dabeihabe.

Viel zu schnell geht die Sonne in Thailand unter und der Himmel zeigt sich in lila-pinken Farbschattierungen. Wie wunderbar, dass wir am kommenden Tag noch einmal hierher zurückkehren. Die riesigen Felsen, die wie verloren im Meer stehen, haben mich sehr beeindruckt. Zu Hause werde ich berichten, dass ich den James Bond Felsen gesehen habe und in verwunschenen Höhlen getaucht bin.

Tag 3 auf Ko Yao Noi: kochen vor der Traumkulisse

Am nächsten Tag steht etwas Besonderes an. Wir gehen Kochen und Baden auf Ko Yao Noi, was so viel wie “langes, kleines Eiland” bedeutet. Wir folgen unserem Tourguide in ein traditionelles Teak-Thaihaus. Es steht auf Stelzen und auch kleine Geisterhäuser gehören dazu. Der Ventilator summt an der Decke. Später verzehren wir auf der Terrasse unser Phad Thai. Die Aussicht auf Reisfelder und Mangrovenwälder könnte nicht fantastischer sein. In dieser idyllischen Szenerie schauen wir der Thai-Köchin bei der Zubereitung der Speisen zu. Noch heute ruft mir der Geruch von scharfen Curry meinen Thailand-Urlaub ins Gedächtnis. Den restlichen Tag verbringen wir beim Schwimmen und Schnorcheln am Strand.

Tag 4 und 5: Dschungelfeeling im Nationalpark Khao Sok

Schon am nächsten Tag geht es für mich und meine Mitreisenden in den Dschungel. Mir war natürlich vor der Reise klar, dass ein Nationalpark in Asien in keiner Weise mit den europäischen Wäldern und Naturparks zu vergleichen ist. Dennoch wurden alle meine Vorstellungen übertroffen. Die Vegetation sucht sich hier ihre ganz eigenen Wege.

Würgefeigen, Farne und Papageienpalmen wuchern wild. Ich komme mir vor wie Robinson Crusoe, der sich seinen Weg durch das immergrüne Dickicht suchen muss. Schon bei der Einfahrt in den Khao Sok Nationalpark heißen uns die Einwohner der Anlage, die Affen, willkommen. Sie sind Besucher gewohnt und hängen sich an den Außenspiegel, klettern mit lautem Getose auf das Busdach, machen Grimassen und fressen uns beinahe aus der Hand.

Tag 6 und 7: Übernachtung unter dem Sternenhimmel

Besonders eindrucksvoll ist der Dschungel nachts, wenn die Geräuschkulisse des Tages in ein Raunen und Zirpen, Gluckern und leichtes Grollen übergeht. Der Regenwald hat definitiv seine eigene Sprache. Der Gedanke, in einem Baumhaus in wilder Natur zu übernachten, war anfangs schon ein komisches Gefühl. Aber wann habe ich schon die Chance, unter dem Sternenhimmel zu schlafen und zum Rauschen der Palmen zu träumen? Am Morgen küsst mich die Sonne wach. Verschlafen schaue ich über den feuchten Tau ins Dickicht, wo ich auf einer Lichtung zwei Ochsen entdecke.

Tag 8: Die friedlichen Riesen des Dschungels

Natürlich besuchen wir während unserer Tour durch den Khao Sok Nationalpark auch die heiligen Tiere des Landes, die Elefanten. Auf der Sonchana Farm kann ich mit den Tieren sogar baden, was mir angesichts der gewaltigen Dickhäuter doch einen kleinen Schauer über den Rücken jagt. Fast noch beeindruckender ist der Besuch eines winzigen Dorfes, das so klein ist, dass es keinen Namen hat. Abenteuerlich hangeln wir uns über eine Hängebrücke über den Khlong Saeng Fluss hinüber und überraschen die freundlichen Einwohner.

Tag 9 bis 11: Entspannen in Khao Lak

In Khao Lak habe ich mein persönliches Paradies gefunden. Noch einmal genieße ich die Entspannung. Ich wohne in einem kleinen Bungalow direkt am Strand und brauche nichts weiter zum Leben als den Blick auf den azurblauen Horizont. Ab und an verirrt sich ein Strandverkäufer hier her, der mich und meine nun bereits lieb gewonnenen Mitreisenden mit weichen Mangos, winzig kleinen Bananen und süßen Maiskolben versorgt.

Nachprogramm: Superlative Dubai

In Dubai ist alles größer, bunter und schriller. Die Hauptstadt ist als pulsierende Metropole noch einmal ein besonderes kulturelles Erlebnis am Ende meiner Thailand-Reise. Hier genieße ich den luxuriösen Strand an dem atemberaubenden Hafen und erlebe auf der anderen Seite auch die eindrucksvollen Moscheen der Stadt. Das Highlight der Stadt ist natürlich das höchste Gebäude Dubais: Der Burj Khalifa ist 828 m hoch und besitzt 163 Stockwerke. Zum Abschluss meiner Reise gönne ich mir den Luxus und übernachte in einem 5 Sterne-Hotel in einem Wolkenkratzer. Ich habe nirgendwo besser geschlafen, als hier.

Bei viamonda wurden meine individuellen Fernost-Reiseträume Wirklichkeit. Da ich meinen ganz persönlichen Urlaub aus verschiedenen Bausteinen zusammenstellen konnte, habe ich nur positive Erfahrungen gemacht, die meine Erwartungen in mancher Hinsicht noch übertroffen haben. Meine erste Thailandreise hätte nicht besser sein können und ich freue mich schon auf den nächsten Besuch im Land des Lächelns.

Ein Reisebericht von Daniel G. aus Toppenstedt

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